Viele Patches später ist der Windows-7-Rechner wieder wie neu

Erst nach der Installation des Windows Update Agent 7.6.7600.320 gelang es uns, in mehreren Wellen rund 270 Patches zu installieren. So hatten wir erst am zweiten Tag ein durchgepatchtes System, denn wir erlaubten uns, zwischendurch zu schlafen und konnten unser Update-Prozedere erst gegen Mittag starten. Fehlten noch die Treiber, damit einzelne Komponenten auch funktionierten. Bei denen mussten wir aufpassen: Windows Update zeigt uns bis heute einen empfohlenen LAN-Treiber an, mit dem sich die Netzwerkfähigkeit nach einiger Zeit deaktiviert. Nicht schön, aber das sind wir mit unserem Notebook gewohnt.

Windows 7 lief danach wieder wie gehabt, und wir waren erleichtert, dass wir Windows 10 von der Althardware entfernt hatten. Die Akkulaufzeit steigerte sich wieder auf etwa zwei Stunden und nach Installation des Digitizer-Treibers waren über drei Stunden Arbeitszeit möglich - wie früher. Doch der Aufwand ist inzwischen viel zu hoch. Und den Aufwand reduzieren, indem Windows 10 gleich installiert wird, ist hier keine Option, auch wenn Microsoft dies empfiehlt. Lösungsmöglichkeiten gibt es dennoch, doch die lohnen sich wegen der notwendigen Validierung nur bei der Installation mehrerer Rechner.

Für das Erstellen eines Images mit allen vergangenen Windows-7-Patches gibt es einige Werkzeuge, die auch Anwender nutzen können, die nicht als Administrator arbeiten. Sich damit zu beschäftigen, ist auf jeden Fall schneller, als den gesamten Update-Prozess zu absolvieren. Aber: Offiziell unterstützt wird das seitens Microsoft nicht, und der Endanwender kann das Image nicht vernünftig auf Fehler überprüfen - ein Risiko bleibt. Wir haben schon erlebt, dass sich in einem Image ein Fehler einschlich, der erst Jahre später auf mehreren Rechnern seltsame Auswirkungen hatte - damals noch mit Windows Vista und dem Werkzeug vLite.

Microsoft bestraft Windows-7-Anwender

Es fehlt schlicht ein Service Pack 2 oder 3 oder 4 für Windows 7, damit der versierte Privatnutzer mit einem eingehend getesteten Datenträger Neuinstallationen durchführen kann. Die offizielle Situation ist für Windows-7-Nutzer jedenfalls katastrophal und ein Grund dafür, dass der eine oder andere lieber gleich zu einem neueren Windows greift. Und wenn man Windows 8.x auslassen kann, bessert sich doch einiges. Wir konnten zumindest als Zwischenschritt leider nicht auf Windows 8.1 verzichten, wie der zweite Fall zeigt.

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 Zeitsparer: Windows-7-ISO-Image mit Service Pack und Installation vom StickWindows 10 macht alles wieder besser 
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S-Talker 18. Mai 2016

Windows-Neuinstallationen sind heute nicht mehr so üblich wie noch zu Zeiten von Windows...

baltasaronmeth 03. Apr 2016

Ach, quatsch, täglich Brot... den Schritt meiner beruflichen Entwicklung habe ich hinter...

gublgubl 03. Apr 2016

Mit dem genannten Update geht alles in voller Geschwindigkeit.. http://superuser.com...

Moe479 02. Apr 2016

http://www.amazon.de/Windows-Home-Bit-Flash-Drive/dp/B010WMQGMQ



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