Betriebssystem: MOD soll Funktionen in Cyanogen OS einbinden
Im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) 2016 hat Cyanogen ein neues Programm vorgestellt: Mit MOD will der Hersteller der alternativen Android-Distribution Cyanogen OS eine tiefere Einbindung von Funktionen in sein Betriebssystem ermöglichen, für die normalerweise Apps verwendet werden müssen.
Skype, Cortana und Hyperlapse als Bestandteil des Betriebssystems
Als Beispiel gibt Cyanogen in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) Skype an: Mit Hilfe von MOD soll es möglich sein, Skype-Anrufe direkt aus dem normalen Dialer starten zu können – ohne die Skype-App starten zu müssen. Microsoft ist einer von Cyanogens Partnern und dürfte das MOD-Programm daher nutzen.
Auch Cortana wird als Beispiel für die Integration in Cyanogen OS genannt – etwa, um Selfies in der Kamera-App auszulösen. Zudem soll in der ersten Generation des MOD-Programms Hyperlapse in Cyanogen OS integriert sein. Andere Anwendungsbeispiele sind das Aufrufen von Playlists per Spracheingabe oder der Start eines Videoanrufs direkt aus der Kontakte-App.
MOD Ready für schnelle Entwicklung neuer kompatibler Geräte
Um das MOD-Programm zu fördern, hat Cyanogen mit MOD Ready ein weiteres Partnerprogramm angekündigt, das die Entwicklungszeit neuer Geräte beschleunigen soll. Dazu soll ein Platform Development Kit (PDK) veröffentlicht werden, das alle zur Entwicklung eines MOD-Gerätes notwendigen Komponenten enthält.
Zusätzlich will Cyanogen eng mit Chipherstellern zusammenarbeiten, um auf Quartalsbasis neue SoCs in das Programm einzubinden. Auf diese Weise soll die Kompatibilität schnell erhöht werden. Das MOD-Programm steht ab sofort zur Verfügung, auf den ersten Cyanogen-OS-Geräten sollen die Neuerungen im März 2016 ankommen.
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