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Betriebssystem: Google öffnet Fuchsia für externe Beiträge

Das Betriebssystem Fuchsia soll künftig auch von externen Teams mitentwickelt werden. Offizielle Einsatzpläne gibt es aber weiterhin nicht.

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Die Blumengattung der Fuchsien dient als Namensgeber für das Betriebssystem von Google.
Die Blumengattung der Fuchsien dient als Namensgeber für das Betriebssystem von Google. (Bild: nhq9801/CC-BY-SA 2.0)

Seit inzwischen mehr als vier Jahren arbeitet Google an dem Open-Source-Betriebssystem Fuchsia. Das Projekt ist zwar öffentlich einsehbar, aber bisher ein rein internes Projekt. Das soll nun geändert werden und die Entwicklung von Fuchsia ein echtes Open-Source-Modell bekommen, so dass auch Externe an der Entwicklung teilhaben können.

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Dafür hat Google nun unter anderem einen neue öffentliche Mailing-Liste erstellt und Regeln festgelegt und veröffentlicht, die erklären sollen, wie strategische Entscheidungen innerhalb des Projektes getroffen werden. Auch der Issue-Tracker ist nun öffentlich einsehbar, um zu sehen, woran in dem Fuchsia-Projekt gearbeitet wird. Letztlich will Google auch "qualitativ hochwertige und gut getestete" Code-Beiträge von allen Interessierten in den Hauptzweig aufnehmen. Dazu hat Google einen formalen Prozess erstellt, um die Rechte zum Einreichen von Patches zu erhalten oder auch einen Commit-Zugang mit Schreibrechten für das Repository.

Zusätzlich dazu hat Google eine öffentliche Roadmap mit den technischen Zielen von Fuchsia veröffentlicht. Bisher ist völlig unklar, was Google eigentlich mit dem Betriebssystem vorhat und in welche Richtung sich das Projekt entwickeln soll. Das kann sich dank der Roadmap nun ändern. Die dabei wohl wichtigste geplante Neuerung von Fuchsia ist ein "Framework zum Aktualisieren des Kernels unabhängig von den Treibern".

Unter anderem die enge Kopplung von Treibern und restlichem Kernel sorgt bei den Android-Herstellern für die teils extrem schlechte Update-Politik. Und trotz einiger Versuche immerhin das Android-Framework zu aktualisieren sind Kernel-Upgrades mit derzeit verfügbaren Android-Geräten schlicht nicht möglich oder überhaupt vorgesehen. Mit Hilfe des Micro-Kernel-Ansatzes von Fuchsia könnte dieses Problem langfristig behoben werden.

Die Beteiligten von Google weisen aber auch in der aktuellen Ankündigung darauf hin, dass es sich bei Fuchsia weiterhin nicht um ein Produkt zur allgemeinen Entwicklung handelt und das System auch kein Entwicklungsziel sei, etwa um eigene Software darauf zu portieren. Auch der Hardware-Support sei bisher eher beschränkt.

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