Betriebssystem: Apple veröffentlicht MacOS Catalina

Apple hat sein neues Desktop-Betriebssystem MacOS Catalina veröffentlicht. Damit läuft nicht nur Apple Arcade auf dem Mac, sondern es gibt auch Funktionen wie Sidecar, eine verbesserte Sprachsteuerung und eine optionale Überwachung der am Bildschirm verbrachten Zeit.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Sidecar verbindet Macs und iPads.
Sidecar verbindet Macs und iPads. (Bild: Apple)

MacOS Catalina ist ein kostenfreies Softwareupdate für Macs. Erstmals können Nutzer damit die Spieleflatrate Apple Arcade verwenden. Der Service wird auch unter iOS, iPadOS und TVOS angeboten, auch wenn nicht für alle Betriebssysteme die gleiche Anzahl an Spielen verfügbar ist.

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Außerdem neu sind die Apps für Apple Music, Apple Podcasts und Apple TV, während iTunes nicht mehr enthalten ist. Neue Musik kann weiterhin im iTunes Store gekauft werden. Die Apple TV App kombiniert verschiedene Möglichkeiten, Filme und Serien in einer App zu finden und anzusehen. Sie bietet zudem Apple-TV-Kanäle, personalisierte Empfehlungen sowie iTunes-Filme und -Serien zum Durchsuchen, Kaufen oder Leihen.

Mit Sidecar kommt eine Möglichkeit dazu, den Schreibtisch auf ein angeschlossenes iPad Pro zu erweitern. So lässt sich das iPad nicht nur als sekundärer Bildschirm nutzen, sondern auch als Tablet-Eingabegerät mit dem Apple Pencil.

Mit Catalyst werden künftig Entwickler ihre iPadOS-Apps auch auf den Mac portieren können. Es gibt bereits entsprechende Apps für Twitter, Tripit, Post-It, Goodnotes und Jira.

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Mit Catalina können Nutzer erstmals auf dem Mac ihre Bildschirmzeit überwachen, wie es bei iOS schon seit Version 12 möglich ist.

Außerdem bringt MacOS Catalina eine neue Sprachsteuerung mit, die auf Siri basiert. Damit kann gesprochener Text transkribiert und bearbeitet werden.

Eine interessante Neuerung betrifft alle Macs mit einem T2-Chip. Diese können in Zukunft selbst im Ruhezustand über die Funktion für verlorene Geräte (Find my Mac, Find my iPhone) wiedergefunden werden. Dazu verbinden sich die Macs aber nicht mit einem WWAN oder WLAN, sondern nutzen kleine Bluetooth-Aussendungen.

Zudem will Apple die starke Integration von Extensions (kext) loswerden. Diese sollen vom Betriebssystem separiert laufen. Für Hardwareentwickler könnte das eine Herausforderung sein, denn sie müssen die Kompatibilität ihrer Hardware mit Catalina sicherstellen.

Wie unter iOS 13 wurde die Fotofunktion verbessert. Nutzer können mehr und mit einem einfacheren Interface Bilder bearbeiten und diese nach Tag, Monat oder Jahr sortieren.

Gatekeeper soll sicherstellen, dass nur vertrauenswürdige Software auf einem Mac läuft. Die Funktion überprüft alle Apps auf bekannte Sicherheitsprobleme, während neue Datenschutzmaßnahmen seitens Apple erfordern, dass alle Apps vor dem Zugriff auf Benutzerdokumente eine Genehmigung erhalten. Mit der Option Autorisieren mit der Apple Watch können Nutzer bestimmte Sicherheitsabfragen genehmigen, indem sie auf die Seitentaste ihrer Apple Watch tippen.

Weitere Änderungen umfassen einen Safari Browser mit aktualisierter Startseite, die Siri-Vorschläge nutzt, um oft besuchte Websites, Lesezeichen, iCloud-Tabs, ausgewählte Leselisten und in Nachrichten gesendete Links hervorzuheben.

Das Mail-Programm in MacOS Catalina ermöglicht das Blockieren von E-Mails von festgelegten Absendern, das Stummschalten von besonders aktiven Threads und das Abmelden von Mailinglisten.

MacOS Catalina ist für Macs erhältlich, die Mitte 2012 oder später eingeführt wurden.

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