Betriebssystem: Apple testet angeblich MacOS für iPad Pro mit M2

Auf dem M2 iPad Pro läuft iPadOS, doch ein künftiges Update könnte dem Tablet MacOS oder zumindest ein ähnliches Interface verpassen.

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iPad Pro M2
iPad Pro M2 (Bild: Apple)

Bekommt das iPad Pro doch MacOS? Auf Twitter behauptet der oft gut informierte Majin Bu, dass Apple an einer abgespeckten Version von MacOS exklusiv für das iPad Pro mit M2-Chip arbeite. Das Betriebssystem solle den Codenamen Mendocino tragen und als MacOS 14 im Jahr 2023 veröffentlicht werden.

Damit das Benutzerinterface überhaupt mit den Fingern bedient werden könne, seien die Elemente um 25 Prozent vergrößert worden, erklärt Majin Bu. Die auf dem iPad laufenden Apps sollen zudem weiterhin iPad-optimierte Versionen sein und keine nativen MacOS-Apps.

Schon kurz nach dem Start des iPad gab es Gerüchte, nach denen Apple eine angepasste Version seines Desktop-Betriebssystems MacOS für das Tablet plane, doch bisher wurde daraus nichts.

MacOS oder iPadOS?

Denkbar ist nach einem Bericht von Appleinsider auch, dass es sich gar nicht um MacOS handelt, sondern nur um eine neue Version von iPadOS, die nächstes Jahr in Form von iPadOS 17 auf den Markt kommen könnte und die optisch näher an den Mac herangeführt wurde. Apple hat im kommenden iPadOS 16 schon einen Fenstermanager eingebaut, der es erlaubt, mehrere iPadOS-Apps zu verwalten und mehrere Bildschirme anzusprechen.

Wenn das angepasste iPadOS nur für das iPad Pro M2 erscheint, aber nicht für das M1-Modell von letztem Jahr, könnten sich zudem mehr Anwender dafür entscheiden. Das iPad Pro mit M2-Chip ist ansonsten kein besonders attraktives Gerät für Besitzer der M1-Version.

Das neue iPad Pro enthält zwar den M2 mit 8-Kern-CPU, 10-Kern-GPU und 16-Kern-Neural-Engine, doch das soll nur einen 15-prozentigen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber dem M1 bringen. Äußerlich bleibt das Tablet unverändert.

Es kann Videos in Pro Res aufnehmen, was bislang den iPhone-Pro-Modellen vorbehalten war. Das neue iPad Pro soll zusammen mit iPadOS 16 eine neue Funktion für den Apple Pencil der zweiten Generation bieten. Die sogenannte Schwebefunktion erlaubt es dem Tablet, den Stift bis zu 12 Millimeter über dem Display zu erkennen. Das neue Tablet bietet zudem Unterstützung für WLAN 6.

Die neuen 11 und 12,9 Zoll großen iPads Pro werden in den Farben Silber und Space Grau und in Konfigurationen mit 128 GByte, 256 GByte, 512 GByte, 1 TByte und erstmals auch mit 2 TByte erhältlich sein.

Die Preisliste für das 11 Zoll große Tablet beginnt bei 1.049 Euro. Das 5G-Modell kostet ab 1.249 Euro. Wer das 12,9 Zoll große iPad Pro will, zahlt mindestens 1.449 Euro dafür. Das 5G-Modell ist ab 1.649 Euro erhältlich. Das teuerste Modell mit 2 TByte Speicher und 5G-Modem kostet 3.024 Euro.

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Kroobie 23. Okt 2022

Apple hat es in 2022 immer noch nicht geschafft, fractional-scaling zu implementieren...

EDL 22. Okt 2022

Seine Begründung ist dürftig - soweit gedacht, dass man Displays vlt. auch abnehmen bzw...

Maslmaus 22. Okt 2022

Was ich mir vorstellen könnte ist, dass macOS und iPadOS quasi miteinander verschmelzen...



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