Betriebsausgaben: Vodafone will in Europa sparen
Vodafone will seine europäischen Nettobetriebsausgaben bis zum Geschäftsjahr 2021 um mindestens 1,2 Milliarden Euro senken. Das gab der neue Vodafone- Vorstandsvorsitzende Nick Read am 13. November 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Demnach ist auch beabsichtigt, ein virtuelles internes Funkturm-Unternehmen in allen europäischen Niederlassungen zu gründen. Dies könne ein erster Schritt sein, um die Sendemasten zu verkaufen.
Vodafone erzielte in den sechs Monaten bis zum 30. September einen operativen Verlust von 2,07 Milliarden Euro, nach einem Gewinn von 2,01 Milliarden Euro im Vorjahreshalbjahr. Dies sei vor allem auf einen Verlust aus dem Verkauf von Vodafone India zurückzuführen.
Das organisch bereinigte EBITDA, wie Vodafone seinen Gewinn ausweist, erhöhte sich um 2,9 Prozent auf 7,08 Milliarden Euro. Das Unternehmen reduzierte seine Prognose für das Wachstum für das am 31. März endende Geschäftsjahr von zuvor 1 bis 5 Prozent auf 3 Prozent.
Vodafone gewinnt 69.000 neue Kabelnetzkunden
Vodafone Deutschland steigerte(öffnet im neuen Fenster) den Service-Umsatz um 1,7 Prozent. Die Service-Umsätze im Mobilfunk erhöhten sich um 0,9 Prozent, im Festnetz um 3 Prozent. Im Festnetz konnte das Unternehmen 69.000 neue Kunden gewinnen, davon 64.000 im Kabel- und 5.000 im DSL-Bereich. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Festnetz-Service-Umsatz um 3 Prozent. Der Kabel-Service-Umsatz verbesserte sich um 4,6 Prozent, der DSL-Service-Umsatz legte um 0,9 Prozent zu.
"Auch in diesem Quartal steigen die Umsätze weiter und unsere Gewinne nehmen deutlich zu" , sagte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. "Unsere Ausbaubilanz: rund 1.000 neue LTE-Stationen in sechs Monaten und 3,5 Millionen neue Gigabit-Anschlüsse in nur sechs Wochen."
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