Betreibersuche: Berliner Senat bietet 170.000 Euro für freies WLAN
Für kostenlose WLAN-Hotspots in Berlin stellt die Landesregierung 170.000 Euro Fördergeld als Anschubfinanzierung zur Verfügung. Wie die Senatskanzlei mitteilt(öffnet im neuen Fenster), ist am 1. Dezember 2014 das Projekt "Freies WLAN für Berlin" gestartet. Für die Dauer von zwei Jahren würden dabei öffentliche Gebäude unter bestimmten Bedingungen als Hotspot-Standorte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Interessenten können sich bis zum 31. Januar 2015 für die Nutzung der angebotenen Standorte bei der Senatskanzlei bewerben. Voraussetzung ist, dass der Betreiber mindestens 30 Minuten kostenlosen Internetzugang pro Tag für jeden Interessierten anbietet.
Die ersten Hotspots könnten Anfang 2015 errichtet werden. Über die geplante Anschubfinanzierung wurde bereits berichtet.
Der Chef der Berliner Senatskanzlei, Björn Böhning, sagte im Januar 2012: "Wir wollen ein Netz an zentralen Orten innerhalb des S-Bahn-Ringes etablieren." 5.000 WLAN-Hotspots müssten errichtet werden, um den S-Bahnring auszuleuchten.
Betreiber könnten ein WLAN installieren und dann versuchen, dieses über Werbung zu finanzieren. Doch es fänden sich keine Unternehmen, die den Betrieb übernehmen wollten. In den vergangenen sieben Jahren sind drei Versuche gescheitert, ein stadtweites WLAN-Netz in Berlin aufzubauen.
Die Wall AG bietet im Bereich des Kurfürstendamms seit Jahren ein kostenfreies WLAN-Netz an.
Auf dem Dach des Bürgeramts vom Rathaus Kreuzberg wurden im Jahr 2012 Router installiert. Mit Richtantennen bekamen sie eine Reichweite von bis zu zehn Kilometern für ein Freifunk-WLAN. In Berlin gibt es bereits über 200 Freifunk-Hotspots.
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