Die Bombe und Doom

Spieler müssen zwar immer online sein, sollen laut Bethesda aber auch vollständig Solo spielen können. Der Spieler ist auf Servern mit ein paar Dutzend anderen Spielern unterwegs - möglicherweise begegnet er anderen Teilnehmern also nur selten, schließlich soll die Welt rund viermal so groß wie die von Fallout 4 sein. Wer mag, soll Atomraketen abschießen können, etwa um Siedlungen von Gegenspielern zu zerstören oder um an besondere, radioaktiv verseuchte Ressourcen zu gelangen.

Die Spieler sollen sich für gemeinsame Abenteuer verabreden oder sich bekämpfen können, außerdem sind wohl Minigames geplant. Wer stirbt, verliert weder Erfahrungspunkte noch Ausrüstung. Wer sich mit Kumpels verabreden will, soll das machen und beim Umzug auf den anderen Server sein Hab und Gut mitnehmen können. Übrigens kämen ausschließlich dedizierte Server zum Einsatz, sagt Bethesda - und betont, dass diese viele Jahre lang online sein sollten.

Bei der Präsentation sah die Grafik wesentlich schöner aus als die von Fallout 4. Laut Bethesda gibt es neue Systeme für das Rendering, für Licht- und Schatteneffekte sowie für die Landschaftsdarstellung - weswegen 16 mal so viele Details gleichzeitig dargestellt werden können. Außerdem gibt es ein Wettersystem. Schauplatz ist die Hügellandschaft West Virginias, insgesamt sind sechs unterschiedliche Regionen geplant.

Neben Rollenspielen kündigte Bethesda Action an. Zum einen Doom Eternal, den Nachfolger für das 2016 veröffentliche Doom - mit "doppelt so vielen Dämonen". Weitere Informationen soll es auf der Hausmesse Quakecon im August 2018 geben. Zum anderen bekommt Wolfenstein eine Fortsetzung namens Youngbloood. Darin kämpft der Spieler im Paris des Jahres 1980 in einer von Nazis besetzten Stadt, und zwar nicht als der bisherige Serienheld B.J. Blazkowicz, sondern mit dessen Zwillingstöchtern Jess und Soph, die ihren vermissten Vater finden und retten müssen.

Youngblood soll sowohl im Koopmodus als auch alleine spielbar sein und 2019 erscheinen. Ebenfalls unter der Marke Wolfenstein ist ein VR-Titel namens Cyberpilot geplant, in dem der Spieler als Hacker die Robotersoldaten der Nazis übernehmen und sie gegen diese einsetzen kann.

Zudem wurden eine Reihe kleinerer Neuheiten angekündigt; Rage 2 werden wir in den nächsten Tagen noch separat vorstellen. Davon abgesehen wird es für das Sammelkartenspiel The Elder Scrolls Legends ein Grafikupdate geben, außerdem erscheint es später im Jahr 2018 auch für Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch. Für The Elder Scrolls Online wird es ebenfalls noch 2018 zwei weitere Erweiterungen geben: eine namens Wolfhunter, die sich um Werwölfe dreht, sowie eine mit Einzelspielerinhalten namens Murkmire.

Für Prey ist ein Update mit dem von vielen Fans gewünschten "New Game Plus"-Schwierigkeitsgrad sowie einem Überlebensmodus verfügbar. Später soll eine Erweiterung namens Mooncrash erscheinen, die in einer Simulation auf dem Mond spielt und bei jedem Durchgang andere Monster bietet. Außerdem soll es einen Multiplayermodus geben, in dem ein Spieler als Mensch gegen fünf Spieler antritt, die Mimics übernehmen und sich dabei in Kaffeetassen, Stühle oder andere Alltagsgegenstände verwandeln können - klingt spaßig. Diesen Modus namens Thyphon Hunter wird es auch für VR-Systeme geben.

Kurz vor Ende der Veranstaltung stellte Bethesda übrigens nicht nur The Elder Scrolls 6 kurz vor, sondern auch eine neue Marke. Diese heißt Starfield, soll sich an Solospieler richten und im Weltall angesiedelt sein. Das war indes alles, was die Entwickler dazu verraten wollten. Auch über Starfield erfahren wir vermutlich frühestens auf der E3 2019 mehr.

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 Bethesda: Wolfensteins Töchter und die Zukunft von The Elder Scrolls
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Anonymer Nutzer 12. Jun 2018

Ich habe seitdem man in D nur noch die deutsche Version spielen darf (Danke übrigens an...

Dwalinn 12. Jun 2018

Also ich mag das Kampfsystem, klar das ist jetzt nicht so herausfordernd aber wenn da...

Dwalinn 12. Jun 2018

Wobei ich es interessant finde das das Spiel auch für PC/Konsole kommt und auch noch eine...

lanG 11. Jun 2018

Aber Wolfenstein ohne lustige Waffen und kybernetisch veränderte supersoldaten wäre...



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