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Bethesda: Wolfenstein-Macher arbeiten an Indiana-Jones-Spiel

Die erste Überraschung des Spielejahres: Das zu Bethesda gehörende Entwicklerstudio Machine Games (Wolfenstein) macht Indiana Jones .
/ Peter Steinlechner
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Szene aus einem Indiana-Jones-Film (Bild: https://www.facebook.com/indianajones/)
Szene aus einem Indiana-Jones-Film Bild: https://www.facebook.com/indianajones/

Gerade erst hat Disney das zumindest als Marke wiederbelebte Lucasfilm Games vorgestellt , nun gibt es eine erste Ankündigung – die allerdings nichts mit Star Wars zu tun hat: Zusammen mit Bethesda Softworks entsteht ein neues Computerspiel in der Welt von Indiana Jones.

Für die Produktion sind Machine Games aus Schweden zuständig. Das Entwicklerstudio hat zuletzt mehrere sehr gelungene Actionspiele auf Basis des Klassikers Wolfenstein programmiert. Machine Games gehört zu Bethesda Softworks und damit auch zu Microsoft.

Das Spiel soll eine eigenständige Handlung bieten – also nicht unmittelbar einen der Filme aufgreifen. Das schreibt Bethesda in einer kurzen Ankündigung auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Dort ist auch ein kurzer, aber nichtssagender Teaser zu sehen.

Weitere Details sollen erst später bekannt gegeben werden, einen Erscheinungstermin gibt es noch nicht. Als Executive Producer wird Todd Howard genannt, der bislang unter anderem Game Director von Fallout und The Elder Scrolls war.

Es gibt bereits mehrere Computerspiele auf Basis von Indiana Jones, in den letzten paar Jahren ist allerdings kein neuer Titel mit dem abenteuerlustigen Archäologen auf den Markt gekommen. Der Klassiker schlechthin mit ihm ist das 1989 von Lucas Arts veröffentlichte Indiana Jones and the Last Crusade ( neu gespielt auf Golem.de ).

Indiana Jones and the Last Crusade – Gameplay
Indiana Jones and the Last Crusade – Gameplay (15:10)

Derzeit wird eigentlich auch am fünften Spielfilm mit "Indy" gearbeitet, den erneut der mittlerweile 78-jährige Harrison Ford darstellen soll. Allerdings kommt das Projekt wohl nur schleppend voran. Das liegt laut dem Magazin Comicbook auch daran, dass Lucasfilm gerne Chris Pratt als eine Art Nachfolger zu Ford aufbauen möchte, der Altstar aber mit diesen Plänen nicht einverstanden sein soll.

Ursprünglich sollten bei dem Film außerdem George Lucas als Produzent und Steven Spielberg als Regisseurs zusammenarbeiten. Inzwischen soll Frank Marshall der Produzent sein, Regie übernimmt James Mangold (LeMans 66 – Gegen jede Chance). Ob der Streifen jemals fertig wird und wann es so weit sein könnte, ist momentan nicht wirklich absehbar.


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