Abo
  • Services:

Bethesda: Postnukleares Standbild schürt Hoffnungen auf neues Fallout

Herrlich sinnbefreit macht Publisher Bethesda derzeit offenbar Werbung für ein neues Fallout - und verdient damit sogar Geld: Auf Twitch schauen sich bis zu 140.000 Zuschauer einen mysteriösen "Bitte Warten"-Hinweis an.

Artikel veröffentlicht am ,
Live Stream von Bethesda auf Twitch
Live Stream von Bethesda auf Twitch (Bild: Bethesda)

So einfach und wirkungsvoll hat vermutlich schon lange niemand mehr für ein neues Computerspiel geworben: Der US-Publisher Bethesda überträgt seit dem 29. Mai 2018 auf Twitch im Stream eine Szene, die Fans von Fallout als ersten Hinweis auf einen neuen Teil der Rollenspielserie verstehen können. Neben einem "Bitte Warten"-Hinweis im Hintergrund ist eine Statue des Maskottchens der Serie zu sehen, des Vault Boy.

Stellenmarkt
  1. SCHMOLZ + BICKENBACH International GmbH, Düsseldorf
  2. MailStore Software GmbH, Viersen

Nur ganz gelegentlich tut sich was: So liegt eine lange in der Mitte aufgestellte Armbanduhr plötzlich auf der Seite, stattdessen hat jemand einen Cupcake vor der Kamera platziert. Mal läuft ein Mann mit einer Kaffeetasse durchs Bild, mal eine Frau mit Luftballons. Die besten derartigen Szenen, gesammelt von einem Nutzer auf Reddit, hat Polygon zusammengestellt.

Die meiste Zeit tut sich aber schlicht nichts. Trotzdem schauen ständig zwischen 70.000 und 90.000 Zuschauer zu, in der Spitze waren es 140.000. Bethesda dürfte an der Übertragung sogar eine nicht ganz unerhebliche Summe Geld verdienen: Wer die Seite aufruft, bekommt Werbung zu sehen, an deren Erlösen der Publisher laut Einblendung einen Anteil bekommt.

Welchen Sinn der Stream hat, hat Bethesda nicht gesagt. Auf Twitter hat das Unternehmen lediglich die Animation, die im Hintergrund zu sehen ist, veröffentlicht. Die Vermutung liegt nahe, dass mit der Aktion für ein neues Fallout geworben werden soll, das Bethesda am 10. Juni 2018 (in Deutschland: morgens um 3.30 Uhr am 11. Juni) auf seiner Pressekonferenz kurz vor der Spielemesse E3 in Los Angeles vorstellen könnte.

Natürlich stellt sich die Frage, ob es dabei um ein echtes Fallout 5 geht oder um eine Neuauflage des rund zehn Jahre alten Fallout 3. Auch eine Portierung von Fallout 4 für Nintendo Switch wäre denkbar.

Eigentlich wäre bei Bethesda eher ein neues The Elder Scrolls an der Reihe - schließlich ist Skyrim Ende 2011 auf den Markt gekommen, während Fallout 4 erst Ende 2015 erschienen ist. Falls es sich nur um ein Remake oder eine Portierung handelt, dürfte Bethesda die Sache im Sinne des Erwartungsmanagements eher schnell aufklären, etwa mit ein paar eindeutigeren Hinweisen oder einer offiziellen Ankündigung.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

imo (Golem.de) 30. Mai 2018

Ja, danke, ist korrigiert.

root666 30. Mai 2018

Was ist daran schlimm, das wichtige NPC nicht sterben können? Ich konnte bisher alles...

Daepilin 30. Mai 2018

dafür kommts zu früh. Das ist wie New Vegas zu Fallout 3, falls es ein echtes RPG werden...

SNooBL 30. Mai 2018

Das neue Bethesda Spiel nennt sich Fallout 76. Am Ende des streams spielte ein Trailer...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
    Künstliche Intelligenz
    Wie Computer lernen

    Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
    Von Miroslav Stimac

    1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
    2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
    3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

      •  /