The Elder Scrolls und Abwechslung im Entwicklerstudio

Golem.de: Ubisoft bringt fast jedes Jahr ein neues Assassin's Creed heraus, das letzte The Elder Scrolls ist 2011 erschienen - die Fans warten also schon lange auf eine Fortsetzung. Warum kriegen sie das nicht ähnlich hin wie Ubisoft?

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Hines: Wir sind einfach nicht so. Wir nehmen uns die Zeit, etwas Besonderes und Frisches zu veröffentlichen. Diese jährlichen Veröffentlichungen sind einfach nicht unser Ansatz bei der Spielentwicklung.

Golem.de: Wie beschäftigen Sie ihre Mitarbeiter in der langen Zwischenzeit?

Hines: Die Entwickler von Skyrim haben dann Fallout 4 gemacht, und anschließend haben sich die Mitarbeiter entweder um Fallout 76 oder um Starfield gekümmert. Unsere Leute sind ganz froh, wenn sie nach langer Zeit an einer anderen Marke arbeiten können und von Fantasy zu einem postapokalyptischen Szenario und dann zu Science-Fiction wechseln können.

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Golem.de: Das nächste große Bethesda-Spiel ist Fallout 76. Da ist aus der Community oft zu hören, dass viele mit den Onlinefunktionen nicht einverstanden sind. Wie gehen Sie mit dieser Kritik um?

Hines: Ich bin seit 1999 bei Bethesda und die mit Abstand am häufigsten gestellte Frage ist seitdem "Wann gibt es einen Onlinemodus" - das war bei Morrowind so, bei Fallout 3, bei Skyrim und so weiter. Die Leute wollen mit ihren Freunden in unsere Welten eintauchen. Mit Fallout 76 probieren wir das jetzt mal aus.

Golem.de: Gibt es eigentlich bei Bethesda eine sehr langfristige Planung, wann welches Spiel entwickelt und veröffentlich wird?

Hines: Ja, wir haben so eine Roadmap. Deswegen fanden wir es auch gut, auf der E3 über die Pläne der Bethesda Game Studios zu reden. Wir wollten eben nicht nur Fallout 76 vorstellen und zeigen, dass wir damit etwas ausprobieren. Danach wird es etwas ganz Neues geben, eine neue Marke für Einzelspieler, und dann kümmern wir uns um The Elder Scrolls 6. Wir wollten auch einen Ausblick darauf geben, was wir in welcher Reihenfolge vorhaben.

Golem.de: Irgendwann kommen dann ja auch die neuen Konsolen. Gibt es etwas, was Sie sich von der nächsten Xbox oder Playstation wünschen?

Hines: Naja, schneller und schöner werden sie bestimmt sein. Ich bin für das Marketing zuständig - ich schreibe keinen Code, ich mache keine Inhalte. Was ich mir wünsche, ist egal.

Golem.de: Es gab nach der Ankündigung von The Elder Scrolls 6 gelegentlich Spekulationen, dass das Programm zuerst für die aktuellen Konsolen erscheint und dann, ähnlich wie GTA 5, noch mal für die neue Generation. Denken Sie so?

Hines: Das Spiel ist noch so weit entfernt - ich habe keine Ahnung, welche Konsolen da verfügbar sein werden und in welchem Jahr das sein wird. Das Spiel wird für die Plattformen erscheinen, die es dann gibt. Vorher muss ich noch für zwei andere Spiele einen guten Start schaffen. Was Sony und Microsoft vorhaben, kann ich heute nicht abschätzen.

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 Bethesda im Interview: "Gute Spielideen sind Massenware"
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