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(Bild: Bethesda)

Bethesda: Fallout 76 erhält Überlebensmodus und neue Haupthandlung

Von einer Umstellung auf Free-to-Play ist keine Rede, stattdessen will Bethesda sein Onlinespiel Fallout 76 mit drei großen Erweiterungen aufwerten. Ende 2019 soll eine neue Haupthandlung namens Wastelanders erscheinen.

Nach dem "holprigen Start" - so schreibt Bethesda selbst in seinem Blog - sollen bis Ende 2019 drei große Erweiterungen für mehr Spielspaß in Fallout 76 sorgen. Das kann auch als Hinweis verstanden werden, dass der Hersteller sein Online-Rollenspiel vorerst nicht auf Free-to-Play umstellen möchte, wie immer wieder in der Community spekuliert wird.

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Im Frühjahr 2019 erscheint die erste Erweiterung namens Wild Appalachia, die allerdings eher ein Sammelsurium aus einigen kleineren Modulen ist. Mitte März kommen etwa per Update erst Brauereien und Destillen ins Spiel, eine Woche später folgt ein Fastnachtsumzug, in dem es zeitlich begrenzt unter anderem Masken gibt.

Video: Fallout 76 - Fazit [2:01]

Am 26. März 2019 gibt es als vermutlich interessanten Teil von Wild Appalachia den Überlebensmodus, der PvP (Player versus Player) mit "weniger Einschränkungen, besseren Belohnungen und neuen Herausforderungen" bieten soll.

Die zweite Erweiterung heißt Nuclear Winter, sie ist für den Sommer 2019 geplant - ohne konkretes Datum. Neben einem neuen Spielmodus gibt es zwei Raids für hochstufige Spieler, die gemeinsam Atombunker 94 und 96 erobern können. Außerdem soll ein Prestigesystem allen Spielern über Stufe 50 neben einem legendären Status auch mächtigere Fähigkeiten gewähren.

Im Herbst 2019 soll dann unter dem Titel Wastelands die laut Bethesda bis dahin umfangreichste Erweiterung für Fallout 76 erscheinen. Sie bringt den Angaben zufolge unter anderem eine "neue Hauptstoryline, neue Fraktionen, Events, Features und viele weitere Überraschungen mit sich".

Fallout 76 kam Mitte November 2018 auf den Markt. Die bis dahin erfolgsverwöhnte Serie hatte mit vielen Problemen zu kämpfen: Nach überwiegend negativen Kritiken (Test auf Golem.de) folgten auch noch Datenpannen und Probleme mit den Inhalten von teuren Sonderausgaben.