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Bethesda: Fallout 76 bekommt Pay-to-Win-Inhalte

Eigentlich sollte es in Fallout 76 nur kosmetische Extras gegen Euro geben, nun kündigt Betreiber Bethesda doch Pay-to-Win-Elemente an: Ein in zwei Versionen verfügbares Reparaturkit können Spieler gegen echtes Geld kaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Virtueller Laden in Fallout 76
Virtueller Laden in Fallout 76 (Bild: Bethesda)

"Reparaturkits schaltet ihr im Atomic Shop mit Atomen frei, die ihr wahlweise kaufen oder durch Challenges im Spiel verdienen könnt": Dieser Satz im Blog von Fallout 76 sorgt in der Community für Empörung. Mit dem Wörtchen "kaufen" meint Betreiber Bethesda schlicht, dass Spieler die Reparaturkits gegen Euro erhalten können, statt sich das Kit alternativ mit der Kunstwährung Atom mehr oder weniger mühsam ingame zu verdienen.

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Vor der Veröffentlichung hatte Bethesda ziemlich klar den Eindruck erweckt, dass man mit echtem Geld nur kosmetische Gegenstände freischalten kann, aber eben keine spielerischen Vorteile. Genau die bietet aber das in zwei Versionen geplante Reparaturkit: Es bringt einen Gegenstand aus dem Inventar sofort wieder auf 100 Prozent, ohne dass dafür Herstellungsmaterialien nötig sind.

Die verbesserten Kits sorgen sogar für einen Zustand von 150 Prozent - beides sind also relativ mächtige Hilfen. Die Pay-to-Win-Extras sollen noch im April 2019 in Fallout 76 verfügbar sein, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Die Community ist vor allem sauer, weil sie sich von Bethesda betrogen fühlt. Auf Reddit schreibt ein Nutzer: "Es ist das gebrochene Versprechen, worüber die Leute verärgert sind. Nicht die Reparaturkits selbst, die sind in Ordnung. Atomic für Reparatursätze zu bezahlen, ist nicht in Ordnung." Viele Spieler machen sich außerdem Sorgen, dass es nach den Reparaturkits immer mehr Pay-to-Win-Inhalte geben wird.

Bethesda hatte jahrelang einen sehr guten Ruf in der Community, mit Fallout 76 hat das Unternehmen aber immer wieder Unmut hervorgerufen. Das fängt schon mit dem Spiel selbst an: Viele hätten anstelle eines Online-Rollenspiels lieber ein klassisches Fallout gehabt. Das Spiel selbst hat dann in vielen Tests (auch bei Golem.de) enttäuscht; dazu kamen technische Probleme, nicht eingehaltene Versprechen über die Qualität von Extras in der Special Edition sowie Sicherheitspannen.

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der Fl0sch 10. Apr 2019

Das klingt aber eher nach schlechtem Balancing, wenn ich stundenlang Zeug für meine...

MrManson 10. Apr 2019

Nur die Nahkampfwaffen (mit Ausnhame "Groknaks Axt; die lässt sich nicht über 200...

Phasermoon 10. Apr 2019

Bethesda hat jetzt wohl auch endlich selbst eingesehen, dass die Kuh tot ist und holt...

Hotohori 10. Apr 2019

Jupp, wenn ein Shop plötzlich Pay to Win Items hat, dann hat es zu 99,9% immer den Grund...


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