Beteiligungsbericht: Linke im Bundestag fordert Telekom-Sitz in Ostdeutschland

Zumindest Teile der Deutschen Telekom sollen nach dem Willen der Linkspartei im Bundestag nach Ostdeutschland umziehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundesfinanzminister Christian Lindner
Bundesfinanzminister Christian Lindner (Bild: Bundesfinanzministerium)

Die Linke im Bundestag fordert mehr Bundesunternehmen mit Sitz in Ostdeutschland. "Die neuen Länder haben kein DAX-Unternehmen. Warum holen wir nicht die Telekom oder die Post nach Ostdeutschland? Zumindest Teile dieser riesigen Konzerne", sagte der Ostbeauftragte der Linke-Fraktion, Sören Pellmann, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland der Madsack Mediengruppe.

Es gehe nicht um eine Extrawurst für den Osten, sondern um föderale Fairness. "Dass nur 7 von 116 Bundesunternehmen ihren Sitz in Ostdeutschland haben, ist eine krass unfaire Verteilung", kritisierte der Leipziger Bundestagsabgeordnete.

Beteiligungsbericht des Bundes vorgelegt

Pellmann bezieht sich mit seiner Kritik auf den aktuellen 430-seitigen Beteiligungsbericht des Bundes, den Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) Mitte März veröffentlicht hat. Der Bund hält demnach unmittelbare Beteiligungen an 116 Unternehmen. Neben bekannten Unternehmen wie der Telekom und der Post oder der Deutschen Bahn ist der Bund auch an Flughafengesellschaften, an einer Vielzahl kultureller Einrichtungen und wissenschaftlicher Forschungsinstitutionen sowie an diversen Wohnungsbaugenossenschaften beteiligt."Die Ampel sollte für einen fairen Ausgleich sorgen. Der Finanzminister darf die Beteiligungen nicht nur verwalten, sondern sollte eine aktive Beteiligungspolitik betreiben", forderte der Linke-Politiker. Es müssten daher mehr Bundesunternehmen in den Osten verlagert werden, betonte Pellmann.

"Gerade angesichts des Strukturwandels durch den Kohleausstieg braucht Ostdeutschland mehr Jobs durch einen fairen Anteil an Bundesunternehmen", sagte er dem RND.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bobah 30. Mär 2022

d0e.wikipe0dia.o0rg/wiki/Gro%C3%9Fes_%C3%9F ohne die drei Nullen, darf noch keine Links...

Rasczak 28. Mär 2022

Würde ich nur erlauben wenn die Eltern auch Ossis sind alles per Nachweis natürlich...

gorden 28. Mär 2022

Bei Görlitz musst du den Polnischen Teil mit einbeziehen, dann siehst du, das die Zahlen...

RicoBrassers 28. Mär 2022

Liebe Linke, in 3 von 6 Bundesländern, die den ehemaligen "Osten" darstellen, seid ihr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /