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Beta: Microsofts PC Manager soll Windows aufräumen

Anwendungen wie das bekannte CCleaner sollen Windows beschleunigen. Microsoft bietet dies nun in dem eigenen PC Manager.

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Ein Laptop mit Windows 11 (Bild: Beata Zawrzel via Reuters Connect)

Windows-Hersteller Microsoft testet mit dem PC Manager derzeit eine Anwendung, die das Betriebssystem bereinigen soll, wodurch wiederum Ressourcen freigegeben werden, die die Leistung des Rechners insgesamt verbessern sollen. Zweck und Umfang des PC Manager erinnern dabei an vielfach genutzte Drittanbieter-Software wie CCleaner oder spezielle an PC-Spieler vermarktete Anwendungen.

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Der PC Manager bietet einen Zugriff auf das Dateisystem und installierte Programme, wobei etwa nur sehr selten genutzte Anwendungen direkt darüber deinstalliert werden können. Ebenso kann das Dateisystem nach besonders großen Dateien durchsucht werden. Der PC Manager bietet außerdem die Möglichkeit, bestimmte Apps zu deinstallieren, die automatisch gestartet werden. Wie GHacks berichtet, werden dabei allerdings Windows-Anwendungen von Microsoft nicht betrachtet.

Ein Boost-Knopf reduziert darüber hinaus die aktuelle Speicherauslastung, indem etwa temporäre Dateien aus dem Speicher entfernt werden. Wirklich sinnvoll ist solch ein Vorgehen in Situationen, in denen wirklich nur sehr wenig Speicher zur Verfügung steht und das Systeme dauerhaft auf eine Auslagerungsdatei zurückgreifen muss. In aktuellen Laptops ist dies aber meist nicht mehr notwendig.

Die Möglichkeiten des PC Managers und der Drittanbieterprogramme finden sich seit Jahren als Bordmittel in Windows selbst, setzen oft aber eine entsprechend weitgehende Kenntnis über die Grundlage von Betriebssystemen voraus. Die meisten der Funktionen sind darüber hinaus auf verschiedene Einstellungen und Menüs verteilt, was die Nutzung erschwert. Der PC Manager soll stattdessen einen einfachen und vor allem zentralen Zugriff auf derartige Funktionen bieten. Der PC Manager von Microsoft wird derzeit ausschließlich über eine chinesischsprachige Webseite vertrieben, die Anwendung selbst ist aber auch auf Englisch nutzbar. Die Anwendung wird zudem noch als Public Beta beschrieben.