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Auf eine überzeugende Idee kommt es an

Turner und den anderen Verantwortlichen bei HAX geht es um die Idee hinter einem Projekt und darum, dass Technologie auf clevere und neuartige Weise eingesetzt wird. Ein Prototyp oder Ähnliches ist bei der Bewerbung nicht wichtig - die Idee ist das, was zählt. Bisher wurden seit Bestehen des HAX Accelerators 95 Investitionen getätigt, davon kamen 50 Prozent der Projekte aus den USA. Zu den erfolgreichen Projekten zählen unter anderem Makeblock, Carv, die Revols-Kopfhörer oder der 9-Dollar-Computer C.H.I.P.

  • Duncan Turner, Leiter des HAX Accelerators (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Besprechungs- und Pausenraum des HAX Accelerators (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einige vergangene Projekte (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Jamie Salter von Motion Metrics, die mit Hilfe von HAX den Skisensor Carv entwickelt haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Großraumbüro herrscht ein geordnetes Chaos - hier zahlreiche Prototypen von Motion Metrics. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die unterschiedlichen Startups sitzen nebeneinander. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nicht alle Projekte haben etwas mit Elektrotechnik zu tun: Mit dem Hive von Livin Farms können Nutzer zu Hause Mehlwürmer für den Verzehr züchten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In mehreren Stufen läuft die Entwicklung automatisch ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hive soll sich später in die Küche stellen lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die verschiedenen Schubladen beherbergen die Mehlwürmer in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kopfhörer Revols gehören zu den erfolgreichsten HAX-Projekten: Die Macher haben per Crowdfunding 2,5 Millionen US-Dollar sammeln können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Im Großraumbüro herrscht ein geordnetes Chaos - hier zahlreiche Prototypen von Motion Metrics. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Nachdem ein Startup angenommen wurde, gehört der Umzug nach Shenzhen zwingend zum Programm, anders lassen sich die Verbindungen zu Herstellern nicht knüpfen. Die meisten Teams bestehen aus unter fünf Mitarbeitern. Im Hauptquartier von HAX sitzen die verschiedenen Entwicklerteams in einem großen, verkramten Büro, dazu gibt es eine separate Werkstatt sowie kleinere Besprechungsräume. Eine räumliche Trennung zwischen den Teams mit ihren teils sehr unterschiedlichen Projekten gibt es nicht - Wearable-Entwickler sitzen direkt neben Designern eines Ernährungsprojekts, weiter hinten im Büro wird ein Waterjet-Cutter für den Heimgebrauch entwickelt. Auf den Schreibtischen stehen unterschiedliche Prototypen herum, an Monitoren sitzen konzentrierte Entwickler. Die Stimmung ist entspannt, die Kreativen kennen sich und gehen freundschaftlich miteinander um.

Entwicklerteams helfen sich gegenseitig

Das ist durch die absichtlich fehlende räumliche Trennung bedingt: So können sich die verschiedenen Entwicklerteams gegenseitig unterstützen. "Die Unterstützung der Teams untereinander ist sehr wichtig", erklärt uns Jamie Salter, Lead Mechanical Engineer bei Motion Metrics, die das Ski-Wearable Carv mit Hilfe von HAX entwickelt haben. "Eigentlich ist die Unterstützung der Gemeinschaft hier am wichtigsten". Im Büro grenzen verschiedenste Projekte in unterschiedlichen Stadien aneinander. Ein Startup, das gerade seine Crowdfunding-Kampagne plant, kann sich so beispielsweise Ratschläge bei einem Projekt holen, das diese bereits erfolgreich durchgeführt hat.

Hilfreich für Neuankömmlinge ist dabei, dass HAX es den unterstützten Startups erlaubt, nach dem eigentlichen Programm weiterhin im Großraumbüro zu arbeiten, solange die Mitarbeiterzahl unter fünf Personen bleibt. So haben die Startups weiter eine Basis in Shenzhen, von der aus etwa die Produktion überwacht werden kann - und können neuen HAX-Projekten Tipps geben. In der Phase nach dem eigentlichen Kurs pendeln viele Entwickler zwischen ihrer Heimat und Shenzhen.

Alleine kann es in Shenzhen hart sein

Die Unterstützung anderer Teams ist auch Navi Cohen wichtig, dem CTO und Mitgründer der ergonomischen Kopfhörer Revols. Zusammen mit Marketing-Chefin Tali Katz ist Cohen aus Kanada nach Shenzhen gezogen - was nicht einfach, aber in der nachträglichen Betrachtung mehr als sinnvoll gewesen ist, wie er erzählt. "Eigentlich hatte ich vor, alleine nach Shenzhen zu fliegen und zu versuchen, selbst Kontakte zu knüpfen. Das hätte auf jeden Fall länger gedauert oder auch gar nicht geklappt", sagt Cohen. "Ohne HAX hätte die Entwicklung unserer Kopfhörer viel länger gedauert".

Revols passen sich beim Einsetzen der Ohrform an und werden mit Hilfe einer App zum Aushärten gebracht. So erhalten Käufer einen ergonomisch angepassten Kopfhörer zu einem Preis von 220 US-Dollar. 10.000 Interessierten gefiel das Produkt und sie unterstützten es mit insgesamt über 2,5 Millionen US-Dollar bei Kickstarter - damit ist Revols das bisher erfolgreichste kanadische Projekt auf der Crowdfunding-Plattform.

 Besuch beim HAX Accelerator: Made in ShenzhenNirgendwo lassen sich Prototypen schneller bauen 
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Neuro-Chef 16. Jan 2018

Aber Vorsicht vor der Veganer-Polizei: https://youtu.be/Afxwb7lSuPY?t=40

staeff 14. Jul 2016

Oder Nord-Korea, 10000? Nein, das hat auch nichts mit der schwere des Unrechts zu tun...

devman 13. Jul 2016

Ich mag China, das Essen, die Geschichte und die Menschen. In China kann wirklich jeder...


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