Besuch bei Soundcam: Wie sieht Maschinenlärm aus?
Wie sieht ein fahrendes Auto aus, wie das Rauschen eines Laptop-Lüfters oder das Auslösen einer digitalen Spiegelreflexkamera? Die Soundcam ist eine akustische Kamera, die Geräusche sichtbar macht. Damit lassen sich unerwünschte Lärmquellen aufspüren: in Produktionshallen, bei Haushaltsgeräten – oder im Auto eines Kollegen der Entwickler.
Eine akustische Kamera – das erscheint erst einmal widersprüchlich: Eine Kamera ist ein optisches Gerät, das Bilder festhält. Geräusche hingegen sind eine ganze andere Sphäre. Und doch lassen sie sich sichtbar machen: als Sonogramm oder als Spektrum. Der Zweck der Soundcam ist aber ein anderer: Mit ihr lassen sich Schallquellen lokalisieren. Sie nimmt ein Bild auf, in dem zu sehen ist, wo ein Geräusch entsteht. "Das kann man sich wie eine Wärmebildkamera vorstellen: Eine Wärmebildkamera zeigt, wo es warm ist, und wir zeigen, wo es laut ist", sagt Maik Kuklinski, der beim Soundcam-Hersteller CAE Software und Systems(öffnet im neuen Fenster) für den technischen Vertrieb zuständig ist, im Gespräch mit Golem.de.