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Der Nuimo wird in Berlin zusammengebaut.
Der Nuimo wird in Berlin zusammengebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Nuimo alle 13 Minuten

"Aktuell schaffen wir um die 250 Nuimos am Tag", erklärt uns Felix Christmann, Industriedesigner und einer der Mitbegründer von Senic, der die Produktion leitet. "Für einen brauchen wir zwischen 11 und 13 Minuten". Das ist kein schlechter Wert, bedenkt man, dass alleine für die Unterseite drei Mann in drei Arbeitsschritten beschäftigt sind.

  • Die Produktion des Nuimos in einer kleinen Kreuzberger Werkstatt wird streng überwacht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der rutschfeste Silikonring am Gehäuse des Nuimo wird mit Lösungsmittel behandelt und anschließend ...
  • ... auf den Standfuß geklebt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein dritter Mitarbeiter schleift die Klebereste weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine wird in das Gehäuse mit dem Akku gesetzt - und gleich überprüft, ob sich der Nuimo anschaltet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kugellager für den Drehring des Nuimo werden mit einer Presse in das Gehäuse gedrückt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Wandhalterung hält den Nuimo mit Magneten, die ebenfalls in der Werkstatt eingeklebt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vor dem Verpacken werden noch die Software auf den Nuimo gespielt und die Funktionen überprüft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Teil der Werkstraße (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fertigen Nuimos verpacken zwei Mitarbeiter von Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladekabel wird von Hand zusammengewickelt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Produktionsleiter Felix Christmann und ein Kollege beim Einpacken der fertigen Nuimos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Softwareentwicklung erfolgt im Büro von Senic, nur wenige Minuten von der Werkstatt entfernt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • CEO Tobias Eichenwald mit einem an der Wand montierten Nuimo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einige der Prototypen von Nuimo - angefangen hat die Idee mit einem Stück Knete. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Nuimo können Smart-Home-Geräte mit einem Schalter bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nuimo lässt sich aus der Wandhalterung lösen und dort platzieren, wo der Nutzer den Controller gerade braucht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Produktion des Nuimos in einer kleinen Kreuzberger Werkstatt wird streng überwacht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Aus Kostengründen wird der rutschfeste Silikonring aktuell nämlich noch manuell an der Unterseite des Nuimo befestigt. Ein Mitarbeiter weicht die aufzuklebende Seite des Rings mit einem Lösungsmittel auf, ein zweiter trägt den Klebstoff auf und presst den Ring auf die Unterseite. Die verbleibenden Klebereste werden von einem dritten Mitstreiter weggefräst. "In Zukunft wollen wir diese drei Schritte zusammenfassen und optimieren, dann sinkt die Fertigungszeit auf acht bis zehn Minuten", sagt Tobias Eichenwald.

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Leiterplatten aus Fulda

Aus Deutschland kommen nicht nur das Gehäuse des Controllers, die Kugellager des Drehrings oder die LED-Anzeige; auch die Leiterplatten werden nicht in China hergestellt. Sie kommen aus Fulda. Das einzige aus China stammende Teil ist der Akku. "Der ist so klein, in der Größe stellt sowas in Deutschland keiner her", erklärt Christmann.

Die Leiterplatten werden wie alle Teile des Nuimos von Hand eingesetzt, ebenso die LED-Anzeige und die Kugellager für den Drehring, die vorher gereinigt und einzeln überprüft werden. Die Ausschussrate bei den fertigen Geräten ist dank der Fertigung in der Manufaktur im Grunde gleich null - fehlerhafte Teile werden sofort erkannt und aussortiert, in die Produktion gelangen sie erst gar nicht. Am Ende der Fertigungsstraße spielt ein Mitarbeiter noch die Software auf und prüft den fertigen Nuimo auf seine Funktionen. Anschließend wird er verpackt, inklusive per Hand aufgewickeltem Ladekabel und magnetischer Wandhalterung. Diese wird auch per Hand zusammengesetzt.

Geringe Fehlertoleranz der Bauteile

Die Fertigung in Deutschland erfolgt zum einen aus Gründen der Fehlertoleranz der einzelnen Bauteile: Die Nähe zu den Herstellern der Teile macht es für das Senic-Team einfacher, auf Probleme zu reagieren und sich mit den Unternehmen abzusprechen. Zum anderen wird der Nuimo auch aus Kostengründen in Deutschland gebaut - was zunächst paradox klingt, bei einem Blick auf die Fertigungsabläufe in China aber verständlich wird.

 Besuch bei Senic: Das Kreuzberger ShenzhenHerstellungsmenge ist für Produktion in China zu klein 

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format 19. Jun 2016

Ja, da bin ich wirklich voll auf der Seife gestanden, dabei ist es eh klar. Danke, das...

bombinho 19. Jun 2016

Aber immerhin Grobstaubmasken gegen Loesungsmitteldaempfe. Ein Traumjob. Wenn man zu klar...

koelnerdom 17. Jun 2016

Dumpfes Berlinbashing ist so Siebziger...

Wiggy 16. Jun 2016

Wer hat denn das behauptet? Wo in meinem Post steht irgendwo, dass die Leute von Senic...

maaastricht 16. Jun 2016

Ganz im Sinne amerikanischer ThinkTanks, die Massenproduktion aus dem chinesischen...



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