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Besondere Herausforderungen

Der Ansatz von Justwatch führt dazu, dass das Unternehmen vor besonderen Herausforderungen steht. Denn im Unterschied zu Streaming-Such-Apps für einzelne Anbieter hat Justwatch das Problem, dass nicht von jedem Streamingdienst die nötigen Datensätze in guter Qualität zur Verfügung stehen.

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Die Daten kommen teilweise von den Anbietern direkt, teilweise werden die Inhalte wie bei einer klassischen Suchmaschine von Justwatch gesammelt, indem die Inhalte von den Webseiten der Anbieter geholt werden. Es mag einfacher und effektiver erscheinen, immer den Daten-Feed der jeweiligen Anbieter zu verwenden, allerdings hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren festgestellt, dass die Datensätze oft fehlerhaft sind. Daher werden die Infos vor allem über die Webseiten der entsprechenden Anbieter abgefragt. Das sei genauer und am Ende doch schneller, sagt Croyé.

Die App generiert daraus im Wesentlichen drei Arten von Informationen: Neuheiten, Empfehlungen und einen Überblick über das gesamte Angebot. So sollen sich die Kataloge etwa von Prime Video oder Netflix leichter mit Filtern durchsuchen lassen, denn "die Übersichtlichkeit der Streamingangebote lässt ein bisschen zu wünschen übrig", findet Croyé.

Für alle, die häufig Filme und Serien schauen

Dabei war es dem Unternehmen wichtig, dass all das nicht nur für einen Anbieter, sondern für alle funktionieren muss. Die App richte sich an jeden, der viel Zeit investiere, Filme und Serien zu schauen, sagt der Justwatch-Chef. Nach seiner Aussage liegt der Anteil derer, die das tun, in jedem Land bei 10 bis 15 Prozent. "Das sind dann auch die, die häufig ins Kino gehen und am Ende zwei Drittel der Entertainment-Umsätze ausmachen", erklärt Croyé.

Nach Nutzerzahlen sind die USA derzeit für Justwatch der mit Abstand der größte Markt. Danach folgen Großbritannien, Frankreich und Indien. Deutschland rangiert dahinter. Pro Monat hat das Unternehmen hierzulande um die 800.000 Nutzer, bei einem starken Wachstum. Langfristig strebt der Justwatch-Chef zwischen zwei und drei Millionen monatliche Nutzer in Deutschland an.

  • Justwatch-Chef David Croyé (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Blick in das Justwatch-Büro in Berlin(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Blick in das Justwatch-Büro in Berlin(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Justwatch gibt es für verschiedene Geräte (Bild: Justwatch)
Ein Blick in das Justwatch-Büro in Berlin(Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Denn es gibt durchaus noch Potenzial: Während Justwatch-Nutzer international im Schnitt auf 3,1 Streamingdienste zurückgriffen, seien es in Deutschland nur 1,3, sagt Croyé. Seinen Angaben zufolge hat Amazon in Deutschland neun Millionen Prime-Kunden und Netflix ungefähr fünf Millionen. Dabei schauen Netflix-Kunden intensiver, weil sie gezielt ein Abo für Videostreaming gebucht haben. Einige Prime-Nutzer haben das Abo hingegen vor allem wegen der Versandvorteile gebucht und nicht ausdrücklich für das Videostreaming.

Kunden mit mehr als zwei Abodiensten noch die Ausnahme

Etwa zwei bis drei Millionen Menschen in Deutschland verwenden sowohl Prime Video als auch Netflix. Anbieter wie Sky Ticket oder Apple TV+ sind weit abgeschlagen.

Beim Apple-Dienst dürfte das geringe Inhalte-Sortiment ein großes Problem darstellen. Der Justwatch-Chef erwartet eine große Änderung, wenn Disney am 24. März mit Disney+ in Deutschland startet. Für Justwatch könnte dies Auftrieb geben, wenn Kunden das Disney+-Abo parallel zu einem bestehenden Abo buchen und damit größeren Bedarf für eine Streamingsuche haben.

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AntonZietz 10. Mär 2020

Mehr ist es auch nicht. Noch ein Crawler und fertig. Steht im Impressum: "This product...

MacG 04. Mär 2020

das nennt sich Cookies ;-) Damit kann man den Usern dann alles unterjubeln. Passiert auch...

MacG 04. Mär 2020

Als Producer der Doku "Ice of Chernobyl" habe ich dazu eine andere Meinung. Größe mag ja...

gaym0r 04. Mär 2020

Hahaha :D

amagol 28. Feb 2020

Zumindest wenn der Film auf Netflix ist, wird mir das auch in der Amazon Sprachsuche...


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