Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Multicopter vor dem Dedrone-Gebäude in Kassel
Eine Multicopter vor dem Dedrone-Gebäude in Kassel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

System erkennt Drohne im Test zuverlässig

Sobald der Pilot sich mit einem Multicopter dem aus drei Dronetrackern bestehenden Systems näherte, schlugen die ersten Sensoren an, die grafisch in der Benutzeroberfläche angezeigt werden. Als erstes bemerkte der Audiosensor die Drohne. Anschließend registrierten der WLAN- und der RF-Sensor die ersten Signale. Anschließend identifizierte auch die Kamera den Copter und markierte ihn mit einem sichtbaren roten Kasten im Videostream. Der Alarm ging los, in diesem Fall ein Sirenengeräusch auf einem Laptop.

Anzeige
  • Ein Event-Kit des Dronetrackers bietet ein komplett autarkes, sofort einsatzbereites System, das zwölf Stunden lang genutzt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Administrationsoberfläche eines Dedrone-Systems mit drei Dronetrackern. Zu sehen sind drei Kamerabilder, der RF-Sensor (unten links) und der Audiosensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Multicopter vor dem Dedrone-Gebäude in Kassel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Copter nähert sich den Dronetrackern - zu diesem Zeitpunkt hatte ihn das System schon längst entdeckt und identifiziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der aktuelle Dronetracker 2.0, im Hintergrund verschiedene Vorgänger (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des Dronetrackers (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensoren sind an den ...
  • ... Flügeln des Dronetrackers angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dedrone verfügt über einen kleinen Fuhrpark an Multicoptern, die von den Ingenieuren genau untersucht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Golem.de hat den Copter-Abwehrspezialisten Dedrone besucht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Copter nähert sich den Dronetrackern - zu diesem Zeitpunkt hatte ihn das System schon längst entdeckt und identifiziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf einer Karte wurde außerdem der Flugpfad aufgezeichnet. Zusätzlich zu den bestehenden Alarmsensoren konnte der RF-Sensor das Videosignal der Copter-Kamera anzapfen und im UI darstellen. Auf diese Weise können beispielsweise Unternehmen erkennen, auf welche Bereiche es ein Angreifer im Falle einer möglichen Industriespionage abgesehen hat - und diese notfalls schnell abdecken.

Kamera unterscheidet zwischen Coptern und anderen Objekten

Die Kamera des Dronetrackers verwendet Deep Learning, um die Bewegungen einer Drohne von denen anderer fliegender Objekte wie Vögel oder Flugzeuge unterscheiden zu können. Dafür sammelt Dedrone in einer Datenbank tausende unterschiedliche Coptermodelle und Flugbewegungen. Wie wir sehen konnten, erkennt das System etwa Autos einer nahen Straße als solche und stuft sie nicht als Bedrohung ein.

Um möglichst viele unterschiedliche Multicopter-Modelle erkennen zu können, verfügt Dedrone über einen recht reichhaltigen Fuhrpark verschiedener Geräte. Diese werden von den Technikern des Unternehmens auseinandergenommen und sowohl auf Hardware als auch auf Software hin untersucht. Die gewonnenen Informationen werden zur Erkennung der Geräte genutzt und in die Datenbank eingepflegt. "Reverse Engineering wäre möglicherweise ein etwas zu weitgehender Begriff, aber die Chips werden schon sehr genau untersucht", erklärt Schween den Vorgang.

Behörden gehören zu den Hauptkunden

Der Dronetracker ist dadurch, dass es sich um ein passives System handelt, für jeden erhältlich. Zu den Hauptkunden gehören jedoch Behörden sowie Betreiber von sicherheitsrelevanten Orten oder Gebäuden, die eines erhöhten Schutzes vor Drohnen bedürfen. Dazu zählen unter anderem Rechenzentren, Stadien oder Gefängnisse.

Hier ist es in der Vergangenheit vor allem in den USA vorgekommen, dass Dinge mit Multicoptern eingeschmuggelt wurden. Auch der Bereich der Industriespionage ist ein Thema für Dedrone, das einige Kunden in diesen Bereichen hat. In den USA spielt auch das Thema Grenzsicherung eine Rolle, da verstärkt illegale Waren mit Drohnen geschmuggelt werden.

Mit der Herausgabe von Kundennamen ist Dedrone sehr zurückhaltend - häufig handelt es sich um Unternehmen mit sicherheitskritischen Anlagen, die ungern im Rampenlicht stehen. Auch reiche Privatpersonen fragen nach dem Dronetracker, besonders, wenn sie Probleme mit der Presse haben. "Diese Anfragen müssen wir aus rechtlichen Gründen manchmal auch ablehnen, da auch nach aktiven Abwehrmaßnahmen gefragt wird", sagt Schween. Diese darf Dedrone aus rechtlichen Gründen nicht liefern.

 Dronetracker kommt fertig montiert zum KundenEvent-Kit für Absicherung von Großereignissen 

eye home zur Startseite
Crossfire579 05. Okt 2016

Kann auch mit dem 300kmh schnellen Modellen mit einem abfluggewicht von 35kg ins Stadion...

chefin 29. Sep 2016

Zwischen Gau und Terror gibts eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Nehmen wir mal die...

kabauterman 28. Sep 2016

Ich halte mal absolut garnichts von dem System, außer das Wissen das eine Drohne da ist...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Karlsruhe
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  4. KES-Softwareentwicklung, Pforzheim (Home-Office möglich)


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 10€ Rabatt auf Game of Thrones, reduzierte Box-Sets und 2 Serien-Staffeln auf Blu-ray für...
  2. 189,00€ (Bestpreis!)
  3. 19,99€ (nur für Prime-Mitglieder)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Festnetz

    O2 will in Deutschland letzte Meile per Funk überwinden

  2. Robocar

    Roborace präsentiert Roboterboliden

  3. Code.mil

    US-Militär sucht nach Lizenz für externe Code-Beiträge

  4. Project Zero

    Erneut ungepatchter Microsoft-Bug veröffentlicht

  5. Twitch

    Videostreamer verdienen am Spieleverkauf

  6. Neuer Mobilfunk

    Telekom-Chef nennt 5G-Ausbau "sehr teuer"

  7. Luftfahrt

    Nasa testet Überschallpassagierflugzeug im Windkanal

  8. Lenovo

    Moto Mod macht Moto Z zum Spiele-Handheld

  9. Alternatives Betriebssystem

    Jolla will Sailfish OS auf Sony-Smartphones bringen

  10. Gamesbranche

    PC-Plattform ist bei Spielentwicklern am beliebtesten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Jaa wenn es um Geld geht....

    slead | 18:43

  2. Re: Woher kommt der Knochen

    Blar | 18:42

  3. Re: Laufzeit / standby-time / Batterie / Akku

    tha_specializt | 18:35

  4. Re: Nie mehr Lenovo/Moto

    elgooG | 18:31

  5. Faszinierend

    Vielfalt | 18:29


  1. 18:18

  2. 17:56

  3. 17:38

  4. 17:21

  5. 17:06

  6. 16:32

  7. 16:12

  8. 15:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel