Best Buy: Mitarbeiter gibt sich 99 Prozent Rabatt auf Macbooks
Ein Mitarbeiter der Elektronikkette Best Buy soll in Florida in knapp zwei Jahren einen Schaden von mehr als 118.000 US-Dollar verursacht haben. Der langjährige Angestellte Matthew Lettera wurde daraufhin festgenommen, wie das lokale Nachrichtenmagazin CW34(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Laut dem Bericht kaufte Lettera Elektronik mit teilweise hohen Rabatten, um sie später in Pfandleihhäusern zu verpfänden. Wie Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) berichtet, soll er etwa Macbooks mit einem Rabatt von 99 Prozent gekauft haben. Dafür habe Lettera Rabattmechanismen genutzt, die eigentlich seinem Manager vorbehalten waren.
Der Angestellte soll im März 2024 mit den Betrügereien begonnen haben. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits vier Jahre lang bei Best Buy angestellt und hatte offenbar einen guten Ruf. Womöglich dauerte es auch deshalb so lange, ihm auf die Schliche zu kommen.
Gestohlene Macbooks in Pfandleihhäusern gefunden
Irgendwann fiel Letteras Vorgesetzten allerdings auf, dass etwas nicht stimmte. Schließlich wurde der Verkäufer überführt, da Macbooks bei lokalen Pfandleihhäusern gefunden wurden. Diese kooperierten mit der Polizei, die anhand von Verkaufsunterlagen und Fingerabdrücken den Best-Buy-Angestellten überführen konnte.
Insgesamt soll der Mann 97 rabattierte Käufe für sich selbst durchgeführt haben. 52 weitere Rabatttransaktionen habe er für andere Personen freigegeben. Über die Monate soll Lettera so immer größere Transaktionen durchgeführt und auch Kollegen in den Betrug eingebunden haben.
Ars Technica zufolge ist Diebstahl und Betrug im Einzelhandel durch Mitarbeiter in den vergangenen Jahren ein größeres Problem geworden. Ein Auslöser hierfür soll unter anderem die Inflation sein.
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