Beschwerden verboten: Tesla soll Mitarbeiter wegen Kritik an Musk entlassen haben
In den USA haben zwei ehemalige Tesla-Mitarbeiter eine Beschwerden bei der US-Arbeitsaufsichtsbehörde National Labor Relations Board eingereicht. Sie behaupten, dass ihnen nur gekündigt worden sei, um andere Beschäftigte davon abzuhalten, sich über ihre Arbeitsbedingungen zu äußern.
Die Ex-Tesla-Mitarbeiter sollen an betriebsinternen Diskussionen und der Ausarbeitung von Briefen an die Unternehmensleitung beteiligt gewesen sein. Darin soll es einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nach(öffnet im neuen Fenster) um das Versagen des Unternehmens gegangen sein, eine Anti-Mobbing-Politik einzuführen. Außerdem sei Musks Forderung, dass die Mitarbeiter Vollzeit ins Büro zurückkehren müssen, kritisiert worden sein.
Die Beschwerden wurden anonym von den betroffenen Mitarbeitern über ihre Anwälte eingereicht, um sich vor Schikanen zu schützen. Die gleiche Kanzlei vertritt dem Bericht nach auch acht ehemalige Mitarbeiter von SpaceX. Die Ex-SpaceX-Mitarbeiter behaupten, sie seien entlassen worden, weil sie Musk kritisiert und die Führungskräfte aufgefordert hatten, die Unternehmenskultur integrativer zu gestalten. Die NLRB wird die Beschwerden nun von Anwälten der Behörde untersuchen und entscheiden, ob formelle Beschwerden vor Arbeitsgerichten eingereicht werden sollen. Dabei könnte es auch um eine Wiedereinstellung und Gehaltsnachzahlungen gehen, heißt es in dem Bericht.
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