Beschnittene Grafikkarte: Bei Gigabytes Geforce RTX 4090D fehlt Overclocking

Die Nvidia Geforce RTX 4090D ist nicht etwa eine verbesserte Version. Die Grafikkarte wird beschnitten, um US-Handelsembargos zu umgehen.

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Die Gigabyte RTX4090D hat einen beschnittenen Chip und kommt ohne Overclocking aus.
Die Gigabyte RTX4090D hat einen beschnittenen Chip und kommt ohne Overclocking aus. (Bild: Gigabyte/Montage:Golem.de)

Nvidia wird zwar keine Super-Versionen der existierenden Geforce RTX 4090 bringen, allerdings soll es eine etwas eingeschränkte Version der Grafikkarte geben: Die Geforce RTX 4090D. Warum sollten Kunden diese kaufen? Mit dem neuen Produkt will der Hersteller wohl Handelsembargos umgehen, die China von den USA auferlegt wurden. Der chinesische Markt ist für Nvidia wichtig, weshalb nun Tricks angewendet werden.

Ein erster Boardpartner, der die 4090D anbieten wird, ist Gigabyte. Gleich drei Modelle will das Unternehmen laut Informationen des Magazins Videocardz vorstellen. Die Karten basieren ebenfalls auf der Ada-Lovelace-Architektur, bekommen allerdings den im Vergleich zum AD102-300 beschnittenen AD102-250-Chip mit minimal weniger SMs (114 statt 128 beim AD102-300) und Cuda-Cores (14592 statt 16384). Außerdem beschränkt der Hersteller die von der GPU nutzbare TDP auf 425 Watt. Andere Parameter bleiben gleich.

Beschnittene Grafikkarte für China

Wichtig für Kunden: Es werden bei allen Gigabyte-Modellen Möglichkeiten beschnitten, die Grafikkarte nach dem Kauf manuell zu übertakten. Das ist der wohl größte Unterschied zwischen der Geforce RTX 4090 und der RTX 4090D. Insgesamt sollte die 4090D so messbar, aber nicht viel langsamer laufen. Fehlendes Overclocking beschneidet aber das generelle Leistungspotenzial von Nvidias aktuell schnellster Gaming-Grafikkarte.

Das Produkt wird wohl auch nicht auf dem europäischen Markt erscheinen, da hierzulande die RTX 4090 gekauft werden kann. Die 4090D ist eben nur eine Kompromisslösung, um das Handelsembargo der USA zu umgehen. Gigabyte will die "neuen" Grafikkarten ab Ende Januar auf entsprechenden Märkten wie etwa China anbieten.

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