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Berliner Startup: Dawanda entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

Bei Dawanda, dem Online-Marktplatz für selbstgemachte Produkte, müssen 60 Mitarbeiter gehen - von insgesamt nur 230. Der Rauswurf eines Viertels der Beschäftigten soll dem Unternehmen helfen, aus den roten Zahlen herauszukommen. Die Konkurrenz von Amazon und Etsy ist offenbar stark.

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Dawanda entlässt einen großen Teil seiner Mitarbeiter.
Dawanda entlässt einen großen Teil seiner Mitarbeiter. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Das Berliner Startup Dawanda hat nach eigenen Angaben 60 Mitarbeitern gekündigt. Bei einer Gesamtanzahl von 230 Mitarbeitern entspricht dies einem Viertel der Belegschaft. Die Information zu den Entlassungen hat Dawanda exklusiv der Internetseite Gründerszene.de mitgeteilt.

Online-Marktplatz für Selbstgemachtes

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Bad Kötzting
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Dawanda ist ein Online-Marktplatz, auf dem die Nutzer selbstgemachte Produkte vertreiben können. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und war bis vor kurzem einer der wenigen Anbieter für derartige Produkte in Deutschland.

Der Stellenabbau soll alle Bereiche des Unternehmens betreffen, konzentrieren wird es sich allerdings auf das Marketing und administrative Funktionen. Neben dem Hauptsitz in Berlin sollen auch Mitarbeiter in den Büros in Spanien und Polen von Entlassungen betroffen sein.

Dawanda will sich gesundschrumpfen

Wie die Geschäftsführung mitteilt, seien die Entlassungen kein Eingeständnis, dass das Geschäftsmodell nicht funktioniere. 2016 machte das Unternehmen nach eigenen Angaben allerdings 4,2 Millionen Euro Verluste vor Steuern. Mit dem Stellenabbau soll die zweite Jahreshälfte 2017 wieder profitabel werden.

Dawanda hat mittlerweile finanzstarke Konkurrenz in Deutschland bekommen: Amazon bietet mittlerweile mit Handmade einen eigenen Marktplatz für Selbstgemachtes an. Die Gebühren für Verkäufer sind bei Amazon allerdings höher als bei anderen Wettbewerbern. Zusätzlich ist Dawandas Vorbild, das US-Unternehmen Etsy, mittlerweile auch in Deutschland vertreten.



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Palerider 03. Jul 2017

Würde ein native speaker statt StartUp StartStuck verstehen? Nicht, dass uns das in D...

Eheran 02. Jul 2017

10 Leute die pro Stunde 5 Händler überprüfen (Stichprobenartig 5 Artikel), d.h. pro...

Prinzeumel 01. Jul 2017

Fakenews ^-^


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