Berliner Gebäude gekauft: Google baut Standort Deutschland weiter aus

In Berlin sollen weitere Hunderte Google-Mitarbeiter eingestellt werden. Zwei andere deutsche Standorte sind jedoch noch deutlich größer.

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Googles Standort in Berlin soll weiter ausgebaut werden.
Googles Standort in Berlin soll weiter ausgebaut werden. (Bild: Hannibal Hanschke/Reuters)

Trotz des Ärgers mit seinem geplanten Google-Campus in Berlin-Kreuzberg hält der US-Suchmaschinenkonzern weiterhin am Standort Berlin fest. Einem Bericht der Berliner Zeitung zufolge (Anmeldung erforderlich) will Google in den kommenden Jahren mehrere Hundert Arbeitsplätze in der Hauptstadt schaffen. Deshalb sei in Berlin-Mitte der sogenannte Johannishof gekauft worden, der zunächst saniert werden solle. Google-Sprecher Ralf Bremer habe den Kauf bestätigt: "Unsere Investition ist ein neuerliches Bekenntnis Googles zum Standort Berlin."

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Auf Anfrage von Golem.de bestätigte Bremer, dass Google "von mehreren Hundert" zusätzlichen Arbeitsplätzen in Berlin ausgehe. Am neuen Firmensitz in der Tucholsky-Straße, der Anfang dieses Jahres bezogen wurde, sollen inzwischen 140 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz gefunden haben, 300 sollen es dort insgesamt werden. Die Teams arbeiteten an Projekten wie Google for Startups und in Bereichen wie Google Play, Marketing, Politik, Softwareentwicklung, Sales und Youtube. Das Unternehmen gehe davon aus, dass diese Bereiche weiter wachsen würden. Deshalb sei das neue Gebäude gekauft worden. Dieses verfüge über rund 11.000 Quadratmeter Nutzfläche. Das Gebäude in der Tucholskystraße und der Johannishof sind nur etwa 300 Meter voneinander entfernt. Das Beteiligungsunternehmen Rocket Internet der Samwer-Brüder hatte dort zuvor seinen Sitz.

Entwicklungszentrum in München

Erst vor zwei Wochen hatte das Unternehmen am Standort München ein Google Safety Engineering Center (GSEC) eröffnet. Bis Ende 2019 solle das dort ansässige Team der Sicherheitsexperten auf mehr als 200 verdoppelt werden. Die Mitarbeiter sollen "für alle Nutzer weltweit Tools rund um Sicherheit und Privatsphäre entwickeln, darunter Passwortmanager, Google-Sicherheitscheck und Google-Konto", hieß es damals. Der Standort München ist der Berliner Zeitung zufolge mit 700 Mitarbeitern der größte in Deutschland, gefolgt von Hamburg mit 600 Mitarbeitern.

Gescheitert war Google allerdings mit dem Versuch, ein Startup-Zentrum im ehemaligen Umspannwerk in Berlin-Kreuzberg zu eröffnen. Anwohner des Kiezes hatten sich gegen die Eröffnung des Campus gewehrt, weil sie Miet- und Preiserhöhungen befürchteten. Im September 2018 war die Baustelle für mehrere Stunden besetzt worden.

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Die hohen Miet- und Lebenshaltungskosten im Silicon Valley sollen wiederum ein Grund sein, warum Konzerne wie Google, Facebook und Apple sich nach Standorten in anderen Regionen umschauen. Drei Punkte sollen laut Philipp Justus, Googles Vizepräsident für Zentraleuropa, wichtig sein, um Berlin als Standort attraktiv zu machen: Talente ausbilden, Talente aus aller Welt in die Stadt locken und bezahlbaren Wohnraum garantieren. "Berlin war eine günstige Hauptstadt, aber das ist nicht mehr so", sagte Justus dem Bericht zufolge.

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qq1 05. Jun 2019

und als die sahen, dass ich gelegentlich bing benutzte, wurde ich gefeuert. affenzirkus

Jorgo34 03. Jun 2019

Hab ich lieber als den gentrifizierten "Müll" der sich in der Innenstadt breit macht und...

PerilOS 03. Jun 2019

Anti-Europa Stimmungsmache ist immer wieder unterhaltsam. Die EU ist so mächtig, das sich...



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