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Berlin: Warum der Mobilfunk in der U-Bahn so schlecht ist

Einzig Telefónica bietet in der Berliner U-Bahn LTE. Doch Vodafone will hier nachrüsten, und die Telekom spricht mit BVG und den beiden anderen Mobilfunkbetreibern.

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Die Suche nach dem preisgekrönten Telekom-Netz in der Berliner U-Bahn
Die Suche nach dem preisgekrönten Telekom-Netz in der Berliner U-Bahn (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Vodafone will auf den U-Bahn-Strecken der Berliner Innenstadt das Mobilfunknetz weiter ausbauen. Das erklärte das Unternehmen Golem.de auf Anfrage. Die Mobilfunkversorgung in der U-Bahn in Berlin ist besonders von der Deutschen Telekom schwach. Apps wie Whatsapp lassen sich zwar nutzen, ein flüssiges Arbeiten am Notebook ist aber in den Tunneln oft nicht möglich. Die Telekom bietet nach Informationen von Golem.de in allen U-Bahnen Deutschlands eine Mobilfunkversorgung, nur in Berlin nicht.

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"Unser Ziel ist es, auch in der Berliner U-Bahn unseren Kunden die von uns gewohnte Netzqualität im Mobilfunk anzubieten. Wir sind mit der BVG und den beiden anderen Mobilfunkbetreibern im Gespräch und hoffen, dass wir im kommenden Jahr eine wirtschaftlich vertretbare Einigung finden", sagte Unternehmenssprecher Georg von Wagner.

Die Kosten für einen eigenen Ausbau sind hoch: Laut Brancheninformationen sollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Mietforderungen von 500.000 Euro pro Mobilfunkbetreiber aufstellen. Die BVG erklärte dazu: "Verträge mit Dritten kommentieren wir nicht." Die Telefónica und Vodafone haben offenbar zu dem Preis Verträge geschlossen. Eine Möglichkeit wäre, dass bestehende Betreiber von Mobilfunkanlagen in der U-Bahn diese für Konkurrenten öffnen. In Einkaufszentren ist es bereits gängige Praxis, dass sich Netzbetreiber eine Anlage durch "Roaming" teilen.

Ausbaupläne überall

Telefónica-Sprecher Klaus Schulze-Löwenberg sagte Golem.de: "Wir haben ein unabhängiges System in der U-Bahn in Berlin. Wir bieten GSM, UMTS und LTE an. Natürlich ist es unser Ziel, dies weiter auszubauen, weil die Nutzung steigt." Konkrete Zeitpläne konnte Schulze-Löwenberg jedoch nicht nennen. Mit LTE ist die Telefónica bisher der einzige Anbieter in der U-Bahn der Hauptstadt.

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind grundsätzlich auch offen für eine eigene Internetversorgung in der Berliner U-Bahn. Unternehmenssprecher Jannes Schwentuchowski sagte Golem.de: "Zwar schließen wir die Versorgung unserer U-Bahnzüge mit WLAN für die Zukunft nicht aus, konkrete Planungen dafür gibt es aber nicht." Derzeit werde zunächst in 30 Bussen das BVG WiFi getestet.



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johnripper 22. Dez 2016

...

Nullmodem 21. Dez 2016

Ich denke, das ist ein Autokorrekturfehler, und es sollte eugentlich "flüssig arbeitendes...

tg-- 21. Dez 2016

Es ist übrigens nicht nur in Einkaufszentren üblich, dass sich die Betreiber eine Anlage...


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