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Berlin: Verkehrsbetriebe wollen Elektrobusse während der Fahrt laden

Oberleitungsbusse gibt es nur noch in wenigen Städten, doch die Technik könnte im Zeitalter der Elektromobilität zurückkommen. In Berlin ist ein Streckennetz geplant worden, das auf Busse setzt, die teilweise mit Oberleitung, aber auch batterieelektrisch fahren können.

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Eberswalde betreibt eines der letzten deutschen Oberleitungsbussysteme.
Eberswalde betreibt eines der letzten deutschen Oberleitungsbussysteme. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

In Deutschland fahren in Eberswalde und in Esslingen am Neckar Busse, die den Fahrstrom aus der Oberleitung beziehen. Städtebaulich ist das Gewirr von Leitungen umstritten. In Berlin haben die Verkehrsbetriebe (BVG) nun einmal durchgeplant, wie Oberleitungsbusse verkehren könnten, ohne dass überall Leitungen gespannt werden müssten: Sie sollen während der Fahrt auch batterieelektrisch fahren und nur teilweise den Stromabnehmer benötigen. Nur ein Drittel bis die Hälfte der Strecke müsste mit Leitungen versehen werden.

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Laut einem Bericht des Tagesspiegels wurden 4 Strecken mit insgesamt 25 km Länge geplant, die in Spandau aufgebaut und bis zum Bahnhof Zoo oder ins Märkische Viertel erweitert werden könnten. Schon für die erste Ausbaustufe würden 41 Busse benötigt.

Es handelt sich dabei aber nicht um einen konkreten Plan des Senats, sondern lediglich um ein Gedankenspiel, mit dem möglichst praktisch der Einstieg in E-Busse realisiert werden könnte. Die Akkus würden unterwegs über die Oberleitung teilweise wieder aufgeladen. Das Konzept würde außerdem ermöglichen, dass die Fahrzeuge Umleitungen nehmen und Hindernissen wie parkenden Fahrzeugen ausweichen könnten. Herkömmliche O-Busse benötigen dafür zusätzlich Dieselmotoren.

Auf eine Oberleitung setzt auch Schweden. Allerdings sollen damit nicht Busse, sondern Lkw mit Strom versorgt werden, wenn sie auf der Autobahn fahren. Ein Pilotprojekt ist seit Mitte 2016 in Betrieb: Dabei wurde ein kurzer Autobahnabschnitt von Siemens mit einer Oberleitung versehen, damit spezielle Lkw dort Strom für ihren Elektroantrieb beziehen können. Abseits der Strecke nutzen die Hybrid-Lkw Verbrennungsmotoren.

In den USA baute Siemens ein sogenanntes E-Highway-Teststück auf. Dort fahren wie bald in Hessen Hybridlaster, um lokale Emissionen zu vermeiden. Siemens entwickelte dazu einen beweglichen Stromabnehmer. Dieser ermöglicht automatisches An-und Abbügeln an das Oberleitungssystem bis zu einer Geschwindigkeit von 90 km/h.

Zudem entwickelt Siemens eine Schnellladetechnik, bei der ebenfalls ein Stromabnehmer verwendet wird, der sich in diesem Fall aber nicht auf dem Busdach befindet, sondern an der Ladesäule. Diese fährt den Stromabnehmer von oben zu den Ladekontakten auf dem Bus herunter. Die Technik ist aber nur für Endhaltestellen geeignet.

Einen umfassenden Überblick über E-Busse vermittelt unser Bericht Effiziente Induktion, Wasserstoff für Akkus und Schwungräder.



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DoMeLe 14. Dez 2017

hallo, hier geht ee nicht um Diebstahl. Es geht hier um die Elektro Autobahn!

henry86 13. Dez 2017

Das Busse 24/7 fahren, bezweifle ich stark (das Linien 24/7 fahren, ist klar). Schlie...

Azzuro 12. Dez 2017

Danke für den Link! Interessant, eine solche Idee (dann eben für Busse) kam mir beim...

Azzuro 12. Dez 2017

Etwas OT; aber in dem Artikel aus der Rheinischen Post sieht man, dass der Autor da wojhl...

chefin 12. Dez 2017

Es sieht scheisse aus. Und es bedeutet auch das du an Privathäusern viele Kabel...


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