Berlin und NRW: Ikea-Tochter Taskrabbit startet auf dem deutschen Markt

Die Ikea-Tochter Taskrabbit startet ihre Dienste in Deutschland, kündigt Chefin Stacy Brown-Philpot an. Unter anderem werden Ikea-Möbel montiert. Das Startup war bereits 2017 von Ikea gekauft worden.

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Stacy Brown-Philpot, Chefin der Ikea-Tochter Taskrabbit
Stacy Brown-Philpot, Chefin der Ikea-Tochter Taskrabbit (Bild: Getty)

Der schwedische Möbelkonzern Ikea will mit seiner US-Tochter Taskrabbit auf den deutschen Markt für Haushaltshilfen, Umzüge und kleinere Jobs. "Wir starten jetzt auf dem deutschen Markt", kündigte Taskrabbit-Chefin Stacy Brown-Philpot im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) an. "Den Anfang machen wir in Berlin und Umgebung und in der Rhein-Ruhr-Region."

Zum Start wolle Taskrabbit in zwölf Städten vertreten sein, sagte Brown-Philpot der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Neben Berlin sind es die nordrhein-westfälischen Kommunen Bochum, Duisburg, Essen, Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Oberhausen und Wuppertal. "Aber dabei soll es nicht bleiben. Ende kommenden Jahres wollen wir auch in Hamburg, München, Stuttgart und Frankfurt präsent sein."

Ziel sei es, auf der Online-Plattform von Taskrabbit fast alle Dienstleistungen anzubieten, die rund um den Haushalt anfallen: "Putzen, Abwaschen, Gartenarbeiten, das Einrichten eines Fernsehers, einen tropfenden Wasserhahn reparieren, Besorgungen machen. Das gehört alles dazu", sagte Taskrabbit-Chefin Brown-Philpot. Ein zentraler Baustein der Geschäftsstrategie von Taskrabbit ist die Zusammenarbeit mit Ikea. Die US-Firma Taskrabbit ist 2017 von Ikea übernommen worden. Ikea erklärte nach der Übernahme den Taskrabbit-Nutzern, Möbel würden nun zu einem günstigen Preis geliefert und montiert.

Auf dem deutschen Markt gibt es im Bereich Putzen bereits Anbieter wie Helpling, Clean Agents, Homejoy, Putzfee oder Book a Tiger. Für die professionelle Tätigkeit von Handwerkern gibt es die Plattform Myhammer, die jedoch seit mehreren Monaten Probleme hat, Handwerker für bestehende Aufträge zu vermitteln.

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