Abo
  • Services:

Berlin und München: Amazon Locker wird in Deutschland getestet

In Berlin und München probiert Amazon mit Locker eigene Packstationen aus. Laut dem Text der Amazon-Stellengesuche soll das Locker-Netzwerk europaweit aufgebaut werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Packstation von Amazon in den USA
Packstation von Amazon in den USA (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Amazon führt testweise eigene Packstationen für Pakete ein. Begonnen werde in den Städten München und Berlin, sagte Bernd Schwenger, Chef von Amazon Logistics in Deutschland, der Wirtschaftswoche. In seinen Büros und Logistikzentren teste Amazon Locker bereits mit seinen Beschäftigten.

Stellenmarkt
  1. Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover
  2. Landesamt für Steuern Niedersachsen, Hannover

"Wir werden bald darüber entscheiden, ob wir die Amazon Locker auch unseren deutschen Kunden anbieten. Dabei sind wir in enger Absprache mit unseren Lieferpartnern.", sagte er.

Die DHL - die Paketsparte der Deutschen Post - betreibt in Deutschland bereits rund 2.750 Packstationen. Bundesweit gibt es weit über 8 Millionen registrierte Kunden. Mehr als die Hälfte der 2,1 Milliarden Pakete, die in Deutschland verschickt wurden, kamen im Jahr 2014 aus dem Onlinehandel und von anderen Versendern. Die DHL bietet einen persönlichen Paketbriefkasten an, bei dem Kunde und Paketzusteller einen elektronischen Schlüssel haben. Pakete sollen so direkt vor der Haustür ankommen, auch wenn niemand zu Hause ist. "Seit 2015 ist der Kasten bundesweit verfügbar und inzwischen gibt es davon auch bereits eine Mehrfamilienhaus-Version, die wir mit der Vonovia in mehreren Häusern in Dortmund und Berlin eingeführt haben. Aktuell kommen mehrere Standorte in Berlin hinzu", sagte DHL-Sprecherin Dunja Kuhlmann Golem.de.

Laut dem Text der Amazon-Stellengesuche soll das Locker-Netzwerk europaweit aufgebaut werden. Transportation Manager für den Bereich Locker, die das Packstation-System aufbauen sollen, werden für die Standorte München, Paris und Luxemburg gesucht.

Schon seit einigen Jahren betreibt der Onlinehändler mit Amazon Locker in den USA eigene Paketstationen, in denen Kunden ihre Lieferungen abholen können. Das System existiert auch in Großbritannien in zahlreichen Städten. Die Packstationen stehen dort auf öffentlichen Plätzen, in Einkaufszentren oder Supermärkten, in Drogerien, Metzgereien und Bibliotheken.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)

Autorjha 03. Aug 2016

... immer wieder ein Schritt Richtung Kundenservice. Ich selbst benötige gar keine...

MFGSparka 18. Jul 2016

Ich wohne in München, da liefert beispielsweie Amazon mit dem eigenen Lieferdienst. Der...

Doedelf 18. Jul 2016

Ich denk mir das einfach ein stück weiter, wenn Amazon immer mehr seine logistik selbst...

GTaur 18. Jul 2016

Mit etwas "Glück" sorgt dies dafür, dass DHL mehr von seinen Packstationen aufstellt. Bei...

Bautz 17. Jul 2016

Perso wäre da ne sinnvolle alternative um rauszufinden ob der der vor mir steht der ist...


Folgen Sie uns
       


E3 2018, wenig Hardware, mehr Spiele - Livestream

Neue Hardware (PC, Konsolen, Handhelds) sind auf der diesjährigen E3 in Los Angeles wohl nicht zu erwarten, oder doch? Diese und andere spannende Fragen zur Messe diskutieren die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek im Livestream.

E3 2018, wenig Hardware, mehr Spiele - Livestream Video aufrufen
Gemini PDA im Test: 2004 ist nicht 2018
Gemini PDA im Test
2004 ist nicht 2018

Knapp über ein Jahr nach der erfolgreichen Finanzierung hat das Startup Planet Computers mit der Auslieferung seines Gemini PDA begonnen. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, längere Texte lassen sich aber mit Geduld durchaus damit tippen. Die Frage ist: Brauchen wir heute noch einen PDA?
Ein Test von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. Atom Wasserfestes Mini-Smartphone binnen einer Minute finanziert
  2. Librem 5 Freies Linux-Smartphone wird größer und kantig
  3. Smartphone-Verkäufe Xiaomi erobert Platz vier hinter Huawei, Apple und Samsung

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


      •  /