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Berlin und Hamburg: Musk meckert bei Bürgermeistern über Zulassungsbehörden

Elon Musk hat sich bei den Oberbürgermeistern von Hamburg und Berlin über die katastrophalen Zustände bei der Kfz-Zulassung beschwert. Auf die wurde der Tesla-Chef über Twitter aufmerksam.
/ Andreas Donath
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Elon Musk (Bild: REUTERS/Mike Blake)
Elon Musk Bild: REUTERS/Mike Blake

Wer in Berlin oder Hamburg ein Auto bei den Kfz-Zulassungsstellen anmelden will, muss mit erheblichen Wartezeiten rechnen. In Berlin gab es im vergangenen Jahr teilweise Wartezeiten von mehreren Wochen für Privatkunden. In Deutschland bieten viele Autohändler deshalb an, die Neufahrzeuge für ihre Kunden zuzulassen, was etwas schneller geht. Bei Tesla gibt es diesen Dienst nicht überall, so dass die Kunden selbst vorstellig werden müssen - worüber sie sich über Twitter bei dem Unternehmen beschwerten. Darauf reagierte Elon Musk und telefonierte mit dem Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und dem Berliner Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), wie die Zeitung Welt(öffnet im neuen Fenster) erfahren hat.

Die lahme Kfz-Zulassung scheint vor allem durch eine zu geringe Personaldecke und einen hohen Krankenstand entstanden zu sein - sowohl in Hamburg als auch in Berlin.

In Hamburg sind die Wartezeiten jedoch offenbar deutlich geringer als in Berlin. Im norddeutschen Stadtstaat lag die Wartezeit nach einer Kleinen Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering (CDU) 2018 im Schnitt über alle Zulassungsstellen hinweg bei 5,9 Tagen.

Laut einem Bericht des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) liegen die Wartezeiten in Berlin 2018 teilweise bei bis zu 32 Tagen für Privatkunden. Durch Neueinstellungen soll die Wartezeit nur noch bei vier bis fünf Tagen liegen.

Tesla Model Y vorgestellt
Tesla Model Y vorgestellt (34:55)

Ab Oktober 2019 soll die Erstzulassung von Autos für Bürger(öffnet im neuen Fenster) online möglich sein. Dazu ist einer der neuen elektronischen Personalausweise (ab 2010) mit eID-Funktion(öffnet im neuen Fenster) erforderlich.


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