Berlin: Überlastete Datenbank verhindert Meldung von Corona-Fällen

Technische Probleme mit einer Datenbank sorgten zwischenzeitlich für eine gemeldete Inzidenz von 0 in Marzahn-Hellersdorf.

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Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf konnte seine Infektionszahlen zwischenzeitlich nicht an das RKI melden.
Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf konnte seine Infektionszahlen zwischenzeitlich nicht an das RKI melden. (Bild: Michele Tantussi/Reuters)

Der Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf konnte über den Zeitraum von etwa einer Woche die tatsächliche Zahl der bestätigten Corona-Infektionen nicht an das Robert Koch-Institut melden. Das berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Der Grund dafür war offenbar ein technischer Fehler einer Datenbank, die wegen der Datenmenge überlastet gewesen sei.

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Das Problem habe sieben Tage lang bestanden und die gemeldete Inzidenz lag für den Bezirk bei 0. Zu Beginn dieser Woche wurden die technischen Probleme, die für den Fehler gesorgt hatten, jedoch wieder behoben, wie es weiter heißt. Inzwischen können die Daten wie gewohnt an das RKI gemeldet werden. Derartige technische Schwierigkeiten, die zu fehlenden Meldungen an das RKI führen, sind im Laufe der Covid-19-Pandemie nicht neu. So konnte etwa auch der mecklenburg-vorpommerische Landkreis Ludwigslust-Parchim nach einem Ransomware-Angriff keine Meldungen weiterreichen.

Zu viele Daten für die Datenbank?

Dass der Berliner Bezirk überhaupt Probleme mit der Datenbank hatte, habe an einer Überlastung wegen der hohen Datenmenge gelegen. Dem rbb zufolge sagte Frank Petersen, Sprecher des Bezirksamtes, dass das Bezirksamt zu Beginn der Pandemiezeit nicht davon ausgegangen war, mit der genutzten Datenbank derart viele Meldungen machen zu müssen. Wegen des Ausfalls hätten allein bis zum Freitag rund 6.000 gemeldete Fälle nachgetragen werden müssen.

Technische Details dazu, welche Datenbank genutzt wurde und welcher Fehler genau zu der Überlastung führte, sind nicht bekannt. Der Bezirk meldet laut dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales für die gesamte Zeit der Pandemie 21.409 Infizierte. Eine gut strukturierte Datenbank sollte mit einigen wenigen Tausend Einträgen aber eigentlich keine Probleme bekommen.

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OutOfCoffee 24. Jan 2022

Microsoft 365? Da kommen die frühestens in 20 Jahren an. Die sind erst bei Office95.

OutOfCoffee 24. Jan 2022

LOL, das war auch das Erste woran ich gedacht habe, oder was Sammeln die da noch an...

nightmar17 19. Jan 2022

Das macht man bei hohen Inzidenzen doch auch nicht, also warum sollte man das bei...



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