Berlin: Technikausfall sorgte für stundenlanges Bahn-Chaos

Zwar rollten noch Züge, in Berlin und dem Umland ging am Freitag nach einem großflächigen Technikausfall für Reisende aber nicht mehr viel.

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Reisende am Berliner Hauptbahnhof (Symboldbild)
Reisende am Berliner Hauptbahnhof (Symboldbild) (Bild: Omer Messinger/Getty Images)

Am gestrigen Freitag, dem 15. Oktober kam es verschiedenen Medienberichten zufolge aufgrund eines großflächigen technischen Fehlers zu einem Verkehrschaos bei der Deutschen Bahn in Berlin und teils auch im Umland. Ausgefallen waren demnach sowohl die Anzeiger als auch die Möglichkeit für Ansagen auf den Bahnhöfen der Stadt, wie etwa T-Online oder das Berliner Lokalblatt BZ berichten.

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Sämtliche Anzeigetafeln blieben demnach leer, so dass Informationen zu An- und Abfahrten, mögliche Verspätungen oder auch Gleisangaben nicht mehr schnell und einfach kommuniziert werden konnten. Entsprechend chaotisch soll es an einigen der Bahnhöfe zugegangen sein, da Reisende den Weg zu ihren Züge nicht finden konnten oder nichts über Zugausfälle erfuhren. Signale oder ähnliche Systeme für den eigentlichen Bahnbetrieb waren den Berichten zufolge aber nicht betroffen, so dass die Züge selbst weiter fuhren.

Ein Sprecher der Bahn sagte der BZ am Freitag: "Seit ungefähr 10 Uhr ist die komplette Leitinformationsstelle ausgefallen. Es gibt seitdem keinen Zugriff mehr auf das Informationssystem." Die Bahn informierte erst am späten Nachmittag ihre Kunden selbst auf Twitter über die "Großstörung".

Ursache für Ausfall unbekannt

Dort hieß es auch: "Anschlusszüge können nur schwer realisiert werden", offenbar war also auch die interne Kommunikation gestört. Letzteres führte offenbar auch dazu, dass auch das an den Bahnhöfen vorhandene Personal der Bahn den Reisenden nicht weiterhelfen konnte, da dafür ebenfalls schlicht der Informationszugriff fehlte.

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Noch am Freitag sagte der Sprecher: "Zur Ursache der Störung kann ich im Moment nichts sagen, auch nicht, ob es sich um einen Hackerangriff handelt." Laut BZ standen die Systeme ab Freitagnachmittag gegen 17 Uhr jedoch wieder zur Verfügung und der Fehler wurde offenbar behoben. Details zu der Ursache nennt das Unternehmen bisher aber weiterhin nicht.

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