• IT-Karriere:
  • Services:

Jubel in Indien, Spannung in Berlin

Ob sich der Aufwand gelohnt hat, sollen die Frauen und Männer im Kontrollzentrum Sriharikota beantworten, die am Abend des 16. Dezembers 2015 ihren 50. Start einer großen Rakete einleiteten. Um Punkt 18 Uhr Ortszeit erfolgte die Zündung. Noch für ein paar Minuten ist PSLV-C29 als Feuerstrahl am Abendhimmel zu erkennen, später symbolisiert dann nur noch ein kleiner blinkender Punkt die Rakete auf den Displays der Kontrollterminals. 21 Minuten vergehen, dann ertönt die mit Spannung erwartete Meldung aus dem Lautsprecher. "Alle Satelliten im Orbit platziert", sagt eine blecherne Stimme. "Mission erfolgreich."

Stellenmarkt
  1. Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr
  2. comito solutions GmbH, Köln

Doch während die Techniker in Indien bereits jubeln, müssen die Unternehmer in Berlin noch warten. Die entscheidende Frage lautet für sie: Funktioniert der Satellit überhaupt?

Indien schießt Sonde zum Mars

Der Blick auf Indiens jüngste Erfolge im All gibt Grund zur Hoffnung. Das Schwellenland versucht ebenso wie das Startup-Team aus Berlin unter Beweis zu stellen, dass Weltraumprojekte nicht teuer sein müssen. Nach einer geglückten Mondmission schickte die indische Weltraumforschungsorganisation ISRO vor zwei Jahren eine Sonde zum Mars, die mit nur etwas mehr als 50 Millionen Euro weniger kostete als das billigste Passagierflugzeug von Boeing. Seit 15 Monaten befindet sich Indiens Billigsonde bereits in einer Umlaufbahn um den Mars und schickt regelmäßig Bilder zur Erde.

Auf eine gute Verbindung ins All hofft Björn Danziger auch noch Stunden nach der Raketenzündung. Alle 90 Minuten kann die Bodenstation in Singapur versuchen, eine Verbindung mit Kent-Ridge-1 herzustellen. Die ersten beiden Botschaften an den Satelliten blieben unbeantwortet. "Das ist normal und kann viele Gründe haben", sagt Danziger. "Wahrscheinlich gibt es einen Fehler an der Bodenstation." Dass es ein technisches Problem an dem Satelliten gibt, glaubt er nicht. "Unruhig werde ich erst, wenn wir ein paar Tage lang nichts von ihm hören."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Berlin Space Technologies: Satellit Kent-Ridge-1 antwortet nicht
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. be quiet! Shadow Wings 2 White 120 mm Gehäuselüfter für 9,99€, Cooler Master Silencio...
  2. (u. a. Samsung Galaxy Note 20 256GB für 599€, Samsung Galaxy S20 Ultra 5G 128GB für 899€)
  3. (u. a. Arma 3 für 17,99€, Assassin's Creed: Valhalla für 36,99€, Unreal Deal Pack für 2...
  4. 3.999€ (statt 4.699€)

user0345 18. Dez 2015

"Beim Transport ist es wichtig, dass der Satellit so wenig wie möglich erschüttert wird...

Anonymer Nutzer 18. Dez 2015

"Simpel" war relativ auf Weltraumtechnik bezogen. Es geht um ein simples Ping. Nichtmal...

sn0 18. Dez 2015

Minütlich wäre ja quatsch. Erstmal ist der nicht-geostationäre Satellit nicht immer in...


Folgen Sie uns
       


Audi E Tron GT Probe gefahren

Der E-Tron GT ist die Oberklasse-Limousine von Audi. Golem.de ist das Elektroauto Probe gefahren.

Audi E Tron GT Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /