Telefónica: Rätsel um 5G-Signal in der Berliner U-Bahn

Ein bisschen 5G-Signal geht angeblich auch unter die Erde. Telefónica dementiert einen Ausbau im Untergrund.

Artikel veröffentlicht am ,
Büfett in der U-Bahn: Eröffnung des BTS-Hotels im November 2019
Büfett in der U-Bahn: Eröffnung des BTS-Hotels im November 2019 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Telefónica hat einen Bericht dementiert, dem zufolge in der Berliner U-Bahn bereits eine 5G-Versorgung installiert wurde. "Wir gehen davon aus, dass in diesem Fall ein Signal aus dem oberirdischen Netz einging", sagte Unternehmenssprecher Florian Streicher Golem.de auf Anfrage. Das Onlinemagazin Teltarif hatte berichtet, dass in der U-Bahnlinie 9 zwischen den Bahnhöfen Rathaus Steglitz und Berliner Straße, die in dem Bereich komplett unterirdisch ist, im Netz der Telefónica ein 5G-Signal empfangen worden sei.

Stellenmarkt
  1. Web-Security Architect (m/w/d)
    FLYERALARM Bit Labs GmbH, Berlin
  2. Systemadministrator*in (m/w/d) Netzwerk- und Internetdienste
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
Detailsuche

Ein namhafter Experte aus der Mobilfunkbranche widerspricht jedoch. 5G könne von der Oberfläche nicht so tief unter die Erde abstrahlen. "Die Gleise der U-Bahn befinden sich auf diesem Abschnitt durchschnittlich circa 8 bis 10 Meter unter der Erde", sagte ein BVG-Sprecher. Einige Bahnhöfe in Berlin liegen bis zu 18 Meter unter der Straße.

"Wir bauen das Mobilfunknetz in der Berliner U-Bahn kontinuierlich weiter aus. Ein gezielter 5G-Ausbau ist allerdings noch nicht erfolgt. Wir wollen unseren Kunden künftig auch 5G in der U-Bahn anbieten, befinden uns hierzu jedoch noch in Abstimmung mit allen Beteiligten", sagte Streicher.

LTE im Untergrund: Das dauert ...

Telefónica Deutschland führt den Projektausbau in der Berliner U-Bahn an. Das Unternehmen bietet seinen Kunden bereits seit 2016 LTE-Versorgung im Berliner Untergrund. Kunden der Deutschen Telekom und von Vodafone müssen bisher in der U-Bahn das GSM-Netz mit sehr langsamem mobilem Internet über GPRS und EDGE nutzen, welche Erweiterungen von GSM sind.

Golem Karrierewelt
  1. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
  2. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Im November 2019 hat Telefónica Deutschland Teile der ersten vier Linien der Berliner U-Bahn für die Telekom und Vodafone mit LTE ausgerüstet. Vodafone und die Telekom starteten die LTE-Versorgung für ihre Kunden auf den Linien U2 (Pankow bis Stadtmitte), U5 (Alexanderplatz bis Tierpark), U7 (Gneisenaustraße bis Rudow) sowie U8 (Bernauer Straße bis Hermannstraße).

Gezeigt wurde bei der Vorstellung ein BTS-Hotel (Base Transceiver Station) im Berliner Bahnhof Alexanderplatz, das von allen drei Mobilfunknetzbetreibern betrieben wird. Darin war Technik des Ausrüsters Huawei zu sehen. Das BTS-Hotel soll die Kunden auf den U-Bahn-Linien zentral und flexibel mit schnellen Datendiensten versorgen.

In München geht es mit 5G in der U-Bahn dagegen schneller: Ein Sprecher der Deutschen Telekom bestätigte Teltarif, dass 5G im Münchner U-Bahn-Netz in einigen Bereichen ausgebaut werde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  2. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /