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E-Prix in Berlin: mehr Rennen in der kommenden Saison
E-Prix in Berlin: mehr Rennen in der kommenden Saison (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Sieger Lucas di Grassi wird disqualifiziert

Die Fans schätzen das: Die Rennen waren bisher sehr gut besucht. Selbst im Formel-1-verwöhnten Monaco seien in der letzten Woche die Ränge voll gewesen. Weitere Zuschauer hätten sich auf Balkons, Dächern und auf den Hängen des Stadtstaates gedrängt und das Rennen verfolgt, sagt Graeme Davison im Gespräch mit Golem.de. Er ist Technikchef des Hardwareherstellers Qualcomm in Europa. Qualcomm liefert die drahtlose Ladetechnik, mit der das Safety Car und das Auto für den Streckenarzt aufgeladen werden. Außerdem ist Qualcomm Ventures, der Investment-Zweig des Hardwareherstellers, einer der Investoren der Formel E.

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"Die erste Saison ist genau so geworden, wie wir es uns erhofft haben: Für die Fans ist es sehr spannend, es gibt tolle, knappe Rennen. Die Technik wird immer besser und ausgereifter, wir sehen schicke, schnelle Elektroautos auf der Strecke", sagt Davison. Den bekennenden Motorsportenthusiasten freut vor allem, dass viele Familien mit Kindern und junge Zuschauer kommen.

Prominenz auf der Strecke

Wie es sich für ein Autorennen gehört, fehlte auch die Prominenz nicht: Vor Ort waren etwa der Tourenwagenfahrer Timo Scheider und Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck. Das Model Toni Garrn stakste durch die Startaufstellung und durfte bei der Siegerehrung einen der Pokale überreichen. Den Pokal für den Schnellsten erhielt Lucas di Grassi von Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer.

  • Motorsport wird elektrisch: der Rennwagen Spark-Renault SRT_01E bei der Testfahrt ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... der neuen Rennsportserie Formel E in Donington Park in England (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Interesse war groß: Über 5.000 Zuschauer kamen laut Veranstalter zu der Rennstrecke. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dort wurde einiges geboten: Die Teams waren angereist, um möglichst viel Erfahrung zu sammeln. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch wenn die Autos viel leiser sind als solche mit Verbrennungsmotoren: (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es bleibt Racing. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das sehen offensichtlich auch die Fans so. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Fahrer bewegten ihre Autos am Limit. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wie etwa Nick Heidfeld, der für Venturi fährt, am Eingang der Haarnadelkurve Goddards. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Über das Limit hinaus: Franck Montagny im Andretti Racing nahm die Auslaufzone von Goddards zu Hilfe. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nelson Piquet junior konnte am Ausgang der Kurve sein Auto gerade noch abfangen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dieser Bolide des US-Teams Dragon Racing blieb auf der Geraden Starkey's Bridge liegen ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und musste in die Box zurückgeschleppt werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Während der Bergung war die Strecke gesperrt, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... die anderen Autos mussten in die Box. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Kurze Verschnaufpause für die Fahrer: Nelson Piquet junior, der für China Racing startet, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... oder Lucas di Grassi aus dem deutschen Team Abt Audi Sport. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Überhaupt wimmelt es in der Formel E von großen Namen: Vierfach-Weltmeister Alain Prost, genannt der Professor, etwa hat ein eigenes Team gegründet. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das hat auch Formel-1-Veteran Jarno Trulli, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • .. der aber - anders als Prost - auch selbst fährt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Noch ein bekannter Name: Virgin tritt ebenfalls in der Serie an. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nick Heidfeld dürfte den bekanntesten Arbeitsgeber haben: Mitinhaber des Venturi-Teams ist Leonard DiCaprio. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Indien ist mit dem Team Mahindra Racing vertreten. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick in die Venturi-Box, wo an Heidfelds Autos gearbeitet wird (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Jeder Fahrer hat zwei Autos: Etwa zur Rennhälfte, wenn der Akku des einen leer ist, steigt er in das andere um. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Betrieb in der Boxengase: Die Besucher durften einen Blick in die Garagen werfen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für den Nachwuchs ist auch schon gesorgt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Als Safety Car wird der BMW-Hybridsportwagen i8 eingesetzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Medical Car ist das Elektroauto i3, ebenfalls von BMW. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Fahrzeuge werden mit dem drahtlosen Ladesystem von Qualcomm geladen, damit sie jederzeit einsatzbereit sind. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Test in Donington war der letzte vor dem Saisonstart der Formel E am 13. September 2014 in Peking. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Motorsport wird elektrisch: der Rennwagen Spark-Renault SRT_01E bei der Testfahrt ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der Brasilianer fuhr ein fehlerfreies Rennen: Schnell nach dem Start vom zweiten Platz überholte er den auf der Pole-Position gestarteten Jarno Trulli und lag schon vor dem Autotausch zu Rennmitte uneinholbar vorn. Allerdings wurde er nachträglich wegen unerlaubter Modifikation am Frontflügel seines Autos disqualifiziert. Damit wurde Jerome D'Ambrosio zum Sieger erklärt. In der Meisterschaftswertung, die er nach dem vermeintlichen Sieg klar anführte, fiel di Grassi auf Platz drei hinter seinen Landsmann Nelson Piquet junior und den Schweizer Sebastien Buemi zurück.

In London gibt es zwei Rennen

Es stehen noch drei Rennen aus: Am 6. Juni startet die Formel E in Moskau. Zum Saisonabschluss gibt es gleich zwei Rennen in London: Am 27. und am 28. Juni sirren die Elektroboliden durch den Battersea Park - in Sichtweite des stillgelegten Kohlekraftwerke Battersea Power Station, das die englische Gruppe Pink Floyd einst auf einem Platten-Cover abbildeten.

  • Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Mit dem 200 kW starken Renner werden die Fahrer der Formel E in der ersten Saison an den Start gehen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Bolide schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h, wird aber viel leiser sein als herkömmliche Rennwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Saison soll im September 2014 starten. Bis Mitte 1015 sollen zehn  Stadtrennen ausgetragen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Formel E sollen zehn Teams mit je zwei Fahrern an den Start gehen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Die zweite Saison der Formel E startet im September dieses Jahres. Das Feld wird wieder aus den zehn Teams bestehen, die auch in dieser Saison antreten. Die Formula E Holdings (FEH) plant mehr Rennen für das kommende Jahr. Ein möglicher neuer Austragungsort eines E-Prix ist Paris.

Teams dürfen Autos modifizieren

Neu ist in der zweiten Saison auch das technische Reglement: Die Teams dürfen mit neuen Herstellern zusammenarbeiten. Außerdem ist es erlaubt, Motor, Wechselrichter und Getriebe zu modifizieren - derzeit starten alle Fahrer mit einem Einheitsrenner. "Einige Teams werden mit dem Auto von diesem Jahr weiterfahren. Andere wollen die neue Technik einsetzen und sehen, ob sie damit einen Vorteil erzielen. Das wird zur Dynamik beitragen", sagt Davison. "Die nächste Saison wird also auch wieder toll."

 Berlin E-Prix: Motoren, die nach Star Wars klingen

eye home zur Startseite
Palerider 28. Mai 2015

Die Medien berichten über Sachen, die Menschen interessieren - was mich betrifft hätte es...

Palerider 28. Mai 2015

Ich hatte früher einen 5er BMW Diesel - den Motor hörte man (zumindest innen) immer nur...

mbirth 26. Mai 2015

Ein herkömmliches Formel 1 Auto verbraucht zwischen 60 und 70 Liter auf 100 km. Für ein...

bernd71 26. Mai 2015

Das Interessante war ja das gerade alle das gleiche Auto fuhren. Aber um die Fahrzeuge...

ChristianKG 25. Mai 2015

Oh, dankeschön :) . Ja da hört man es gut. Hab zwar schon lange kein Star Wars mehr...



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