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Berlin: Delivery Hero will 1.000 Jobs in Konzernzentrale schaffen

Bis Ende 2021 braucht Delivery Hero 1.000 Beschäftigte mehr in Berlin. Die fahren aber keine Burger und Pizza aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Delivery Hero Hauptsitz in Berlin
Delivery Hero Hauptsitz in Berlin (Bild: Delivery Hero)

Der Essenslieferdienst Delivery Hero plant in seiner Konzernzentrale in Berlin einen deutlichen Zuwachs beim Personal. "Berlin ist ein guter Platz für uns, hier bekommen wir viele hervorragende Talente, das ist wichtig. Wir haben rund 2.000 Mitarbeiter in Berlin, bis Ende kommenden Jahres werden es etwa 3.000 sein", sagte der Vorstandsvorsitzende von Delivery Hero, Niklas Östberg, der Süddeutschen Zeitung. Die Firma mit Sitz in der deutschen Hauptstadt ist in mehr als 40 Ländern tätig und hat insgesamt rund 25.000 Beschäftigte. Sie ist seit drei Wochen im Deutschen Aktienindex vertreten.

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"Unser Geschäft wächst, was sich in unserem Hauptquartier in allen Teams widerspiegelt. Aber wie immer wird unser Fokus auf Technologie und Produkt liegen", sagte eine Delivery-Hero-Sprecherin.

Das Unternehmen - 2011 von Östberg in Berlin gegründet - ist in Deutschland nicht mehr aktiv; das Geschäft wurde für rund 930 Millionen Euro an den niederländischen Konkurrenten Takeaway verkauft. Die Dienste Lieferheld, Pizza.de und Foodora, die der Deutschlandsparte von Delivery Hero gehörten, wurden verkauft.

Der Verkauf sei richtig gewesen, weil mit dem Erlös von über eine Milliarde Euro das Asiengeschäft gestärkt worden sei. "Deutschland ist zwar ein großer Markt, aber andere Länder sind noch viel größer", erklärte Östberg. Für eine Rückkehr ins operative Geschäft in Deutschland gebe es derzeit keine Pläne.

Delivery Hero hat im Dax-30 den Platz der Skandalfirma Wirecard eingenommen. "Ich glaube nicht, dass der Dax wirklich Champions League ist. Wir sind anders als andere Unternehmen, das lässt sich schwer vergleichen", sagte Östberg der Süddeutschen Zeitung. Die Champions League werde erst erreicht, wenn man mit Unternehmen wie Google konkurrieren würde. Die Firma stehe nun aber mehr im Mittelpunkt und müsse mehr auf Compliance achten. Eine Aufstockung von Vorstand und Aufsichtsrat sei aber nicht geplant. Beide Gremien haben bei Delivery Hero ungewöhnlich wenige Mitglieder.

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unbekannt. 18. Sep 2020

Ich weiß nicht, ob du meinen ersten Satz nicht gelesen hast, aber dort habe ich doch...


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