Abo
  • Services:

Tarife: Telekom und der Umgang mit Flatrate-Vieltelefonierern

Egal ob Festnetz oder Mobilfunk: Mit computergesteuerten Überwachungssystemen wertet die Telekom alle Telefonate aus. Laut einem Bericht gibt es Überlegungen, künftig "unwirtschaftliche Kunden" mit Flatrate-Verträgen in teurere Tarife zu drängen. Die Telekom weist diese Darstellung zurück.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom überwacht Telefon-Verbindungsdaten.
Telekom überwacht Telefon-Verbindungsdaten. (Bild: Deutsche Telekom)

Schon seit Jahren wertet die Telekom mit computergesteuerten System alle Verbindungsdaten im Mobilfunk- und Festnetzbereich auf Missbrauch aus - was öffentlich bekannt und auch mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten abgestimmt ist. Nach Informationen der Wirtschaftswoche gibt es nun Überlegungen bei der Telekom, die Systeme beim Aufspüren von "unwirtschaftliche[n] Kunden" einzusetzen. Wer deutlich mehr telefoniere, als er für seine Flatrate bezahle, werde dann in einen teureren Tarif gedrängt. Wer sich dagegen wehre, müsste - nach einer Änderung der allgemeinen Geschäftsbedingungen - mit der Kündigung seines Vertrags rechnen, so die Wirtschaftswoche.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen

Das Unternehmen kämpft mit den gesammelten Verbindungsdaten eigentlich gegen Betrüger, die etwa mit der Weitervermittlung von Telefonaten in Länder der sogenannten Dritten Welt viel Geld verdienen. Schäden in Höhe von 200 Millionen Euro habe eine Einsatzgruppe mit dem internen Kürzel GBS-MIS im vergangenen Jahr verhindert, so die Wirtschaftswoche. 162.800 Rufnummern habe die Telekom allein aus diesem Grund im vergangenen Jahr gesperrt.

Ein Sprecher der Telekom hat bislang nur gesagt, dass die Telekom ihre gesammelten Verbindungsdaten derzeit nicht gegen Vieltelefonierer verwendet. Über künftige Vorgehensweisen hat er sich nicht geäußert.

Nachtrag vom 11. August 2013, 21:30 Uhr

Ein Sprecher der Telekom hat zu Golem.de gesagt, dass die Darstellung der Wirtschaftswoche im Hinblick auf den Umgang mit Flatrate-Vieltelefonierern schlicht "nicht stimmt". Es sei also keinerlei Vorgehen gegen diesen Kundenkreis geplant. Darüber habe die Telekom das Magazin bereits im Vorfeld der Berichterstattung mehrfach und eindeutig informiert. Jetzt behalte man sich "rechtliche Schritte gegen die Unterstellungen vor".



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

Youssarian 16. Aug 2013

Deine Einschätzungen sind allerdings nicht sonderlich relevant. Das ist eine äußerst...

Telesto 13. Aug 2013

Genau das meine ich doch. Die Telekom hat die Drossel eingeführt mit dem Argument, Power...

Youssarian 13. Aug 2013

Nein, das ist es nicht. Lies Deinen Vertrag. AGB, Punkt 4.1 (d).

ww 12. Aug 2013

Bei einer Flatrate nicht. Bei einer Flatrate nicht. Stimmt, kann man sich aber als Kunde...

Telesto 12. Aug 2013

"Missbrauch" meinte ich dabei auch nur aus Sicht des sich beschwerenden Anbieters...


Folgen Sie uns
       


PUBG für Smartphones - Test

Wir testen PUBG für Smartphones - eine sehr gute Umsetzung der ursprünglichen Version für PC und Konsole.

PUBG für Smartphones - Test Video aufrufen
Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

    •  /