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Handelsplattform für Startupaktien
Handelsplattform für Startupaktien (Bild: Bergfürst)

Bergfürst: Onlinemarktplatz für Startup-Aktien

Handelsplattform für Startupaktien
Handelsplattform für Startupaktien (Bild: Bergfürst)

Bergfürst will es Privatinvestoren ermöglichen, sich an Startups zu beteiligen, und dazu eine elektronische Handelsplattform für Startup-Aktien betreiben. Nun hat das Unternehmen die notwendige Erlaubnis von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erhalten.

Das Crowdinvesting-Unternehmen Bergfürst will in Kürze einen Onlinemarktplatz für Eigenkapitalbeteiligungen starten. Junge Unternehmen sollen über Bergfürst Aktien ausgeben können, die dann über die elektronische Handelsplattform des Unternehmens gehandelt werden. Die dazu notwendige Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat das Startup nach eigenen Angaben jetzt erhalten und unterliegt im weiteren der Kontrolle von BaFin und Bundesbank, der das Unternehmen monatlich über den Geschäftsverlauf Bericht erstatten muss.

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Eine erste Emission eines wachstumsstarken und innovativen Unternehmens solle noch in diesem Jahr erfolgen, teilt das Unternehmen mit, ohne aber einen Namen zu nennen.

Gegründet wurde Bergfürst von Guido Sandler und Dennis Bemmann. Sandler, der Chef von Bergfürst, gründete auch die Berliner Effektenbank AG und die E*Trade Bank AG, Bemmann ist vor allem durch die Gründung von StudiVZ bekannt und bei Bergfürst als Technikchef für die Konzeption der Plattform und die Leitung der Entwicklung verantwortlich.

Bergfürst ist nicht das erste Crowdinvesting-Unternehmen in Deutschland. Unternehmen wie Seedmatch und Innovestment bieten schon seit einiger Zeit Privatinvestoren die Möglichkeit, sich an Startups zu beteiligen. Allerdings gilt bei den beiden Anbietern eine Obergrenze von 100.000 Euro für die Finanzierung.

Bergfürst, Seedmatch und Innovest geht es um echte Unternehmensbeteiligungen. Bei Crowdfounding-Plattformen wie Kickstarter geht es hingegen zumeist darum, Vorbestellungen für noch nicht existierende Produkte zu sammeln, die Geldgeber erhalten hier aber keine Unternehmensanteile.


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