Abo
  • Services:

Beosound 2: Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro

Mit zwei Google-Assistant-Lautsprechern im Preisbereich von 1.500 bis 2.000 Euro steigt Bang & Olufsen in den Markt für smarte Lautsprecher ein. Der hohe Preis wird mit einem besonders guten Klang begründet. Beide Geräte sehen aus wie eine Tischlampe, bei der der Lampenschirm fehlt.

Artikel veröffentlicht am ,
Beosound 2 läuft mit Google Assistant und kostet 2.000 Euro.
Beosound 2 läuft mit Google Assistant und kostet 2.000 Euro. (Bild: Bang & Olufsen)

Mit einem besonders guten Klang und einem ungewöhnlichen Design will Bang & Olufsen Kunden (B&O) überzeugen, für einen smarten Lautsprecher bis zu 2.000 Euro auszugeben. Das Unternehmen hat zwei smarte Lautsprecher mit Google Assistant vorgestellt. Beide haben die Form eines Aluminiumkegels und erinnern an eine Tischlampe, bei der der Lampenschirm abgenommen wurde. Obwohl sie recht ähnlich aussehen, unterscheiden sie sich im Detail deutlich. Beide Lautsprecher sind nicht ganz neu, sondern wurden nur überarbeitet.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, St. Gallen (Schweiz)
  2. Schütz GmbH & Co. KGaA, Selters

Der überarbeitete Beoplay 1 besitzt einen Lithium-Ionen-Akku, mit dem sich der Lautsprecher bequem auch mal in einem anderen Raum aufstellen lässt. Eine Dockingstation für das bequeme Aufladen gibt es allerdings nur gegen Aufpreis, so dass der Käufer ansonsten recht mühsam Kabel umstöpseln muss. Der Hersteller verspricht bei moderater Lautstärke eine Akkulaufzeit von 12 Stunden Musikbeschallung. Bei höherer Lautstärke verringert sich die Laufzeit auf gerade mal 4 Stunden - kein besonders guter Wert.

Im überarbeiteten Beosound 1 stecken ein 1,5 Zoll großer Breitbandlautsprecher, dem ein 4 Zoll großer Subwoofer zur Seite steht. Mit diesen will der Hersteller einen besonders hochwertigen Klang liefern, das Gehäuse misst 16,2 x 32,7 cm und ist damit kaum größer als bei der derzeitigen Klangreferenz bei smarten Mono-Lautsprechern, dem Link 500 von JBL, der für 400 Euro verkauft wird und damit nur etwas mehr als ein Viertel des Beosound 1 kostet.

  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)

Im Unterschied zum Beosound 1 hat der Beosound 2 keinen Akku eingebaut und muss immer in Reichweite einer Steckdose sein. Er hat einen 0,75 Zoll großen Hochtöner, zwei 2 Zoll große Mittenlautsprecher und einen 5,25 Zoll großen Subwoofer. Damit sollte das 2er Modell einen besseren Klang liefern, wofür der Hersteller einen Aufpreis von 500 Euro verlangt. Mit Maßen von 19,6 x 43,1 cm ist er ein Stück größer als der Beosound 1. Nur der Beoplay 2 hat einen 3,5-mm-Klinkeneingang, um bei Bedarf auch kabelgebunden Musik darauf abzuspielen.

Beide Modelle haben auf der Oberseite ein berührungsempfindliches Steuerpult, das mittels Sensor erkennt, wo sich der Nutzer aufhält. So werden die Steuerelemente immer passend zur Position des Anwenders ausgerichtet - der Lautsprecher ist also dafür prädestiniert, Mitten im Raum aufgestellt zu werden. Dadurch sollte es nicht vorkommen, dass alle Knöpfe zur Bedienung gerade kopfüber sind und weniger gut zu erkennen sind.

In diesem Steuerpult kann das Mikrofon stumm geschaltet und mit einem Fingerwisch einen Song vor- oder zurückgesprungen werden. Zudem gibt es vier Sensorbereiche, die vom Nutzer mit beliebigen Aktionen belegt werden können. Wer etwa eine Lieblings-Wiedergabeliste hat, kann sie darauf ablegen und mit einem Knopfdruck abspielen. Aber auch alle Funktionen des Google Assistant können darauf abgelegt werden, um sie mit einem Knopfdruck zu aktivieren. Der Rand des Steuerpults ist drehbar, so dass mit einem Dreh die Lautstärke geregelt werden kann.

  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 1 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
  • Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)
Beosound 2 (Bild: Bang & Olufsen)

Zu den weiteren Gemeinsamkeiten gehört, dass beide mit Google Assistant laufen und dementsprechend auf Zuruf die Musikstreamingdienste Spotify, Play Musik und Deezer verwendet werden können. Ansonsten können Smartphone-Apps über Googles Cast-Technik Musik auf dem Lautsprecher abspielen. Ergänzend dazu beherrschen die B&O-Lautsprecher Apples Airplay. Beide Techniken dienen auch dazu, ein Multiroom-System einzurichten, wobei auch Geräte anderer Hersteller verwendet werden können. Als weitere Zuspielmöglichkeit wird Bluetooth unterstützt.

Beide Lautsprecher haben fünf Mikrofone, mit denen sich die Lautsprecher auch bei lauter Musik gut auf Zuruf steuern lassen sollen. Zudem bieten sie WLAN-ac sowie bei Bedarf einen Ethernet-Anschluss für eine Kabelverbindung mit dem Internet.

Bang & Olufsen will zunächst den Beosound 1 Mitte September 2018 auf den Markt bringen. Für den Lautsprecher mit Akkubetrieb fallen dann 1.500 Euro an. Wer eine bequeme Aufladung über eine Dockingstation wünscht, kann diese als Zubehör für 150 Euro dazukaufen. Der Beosound 1 kann dann zum Aufladen auf die Dockingstation gestellt und bei Bedarf einfach entnommen werden. Anfang Oktober 2018 soll der Beosound 2 folgen, der für 2.000 Euro verkauft wird. Dieser bietet keinen Akkubetrieb und muss immer mit einer Steckdose verbunden sein.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

devman 03. Sep 2018 / Themenstart

Bin ich zu alt dafür, bin ich überkonsumiert, habe nur ich das Gefühl, das alles schon...

dxp 25. Aug 2018 / Themenstart

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass die Preis/Leistung bei Bose...

ip (Golem.de) 24. Aug 2018 / Themenstart

danke für den Hinweis, der Fehler wurde gleich korrigiert.

jsm 24. Aug 2018 / Themenstart

Selbst wenn Geld keine Rolle spielen würde, so ein "Ungetüm" würde ich mir nirgends...

Geigenzaehler 24. Aug 2018 / Themenstart

Fuer all die Audiophilen, damit sie das Gras noch besser wachsen hoeren koennen.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
"Wir sind überall"

Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Ein Interview von Marc Sauter

  1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
  2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

    •  /