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Der Empfänger links am W1070+
Der Empfänger links am W1070+ (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

20 Meter sind im funkverseuchten Büro kein Problem

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Zuerst haben wir das System in einer zweigeschossigen Wohnung ausprobiert. Neben massiven Stahlbetonwänden und -decken von über 20 Zentimetern Stärke gibt es darin auch 10 Zentimeter dünne Wände aus Gasbetonbausteinen. Über eine Distanz von 12 Metern auf einer Ebene war es für das Benq-System kein Problem, eine dieser Leichtbautrennungen sowie eine der tragenden Wände zu überwinden. Dabei spielte es auch keine Rolle, ob sich ein WLAN-Router mit aktiviertem 5-GHz-Band direkt im Signalweg befand. Sowohl bei 1.920 x 1.080 Pixeln mit 60 Bildern pro Sekunde von einem Notebook oder Full-HD mit 24 fps von einem Blu-ray-Player klappte die Übertragung auch über Stunden ohne Ausfälle.

Bei dieser Aufstellung machte es auch keinen Unterschied, wie die Geräte ausgerichtet waren und ob sich eine Person zwischen Sender und Empfänger stellte. Das Benq-Kit unterscheidet sich damit von früheren Wireless-HDMI-Lösungen, bei denen die beiden Funkteile mit ihren Antennen möglichst frontal aufeinanderzielen mussten. Auf eine Distanz von 5 Metern im selben Raum konnten wir den Empfänger sogar hinter einen auf dem Tisch aufgestellten Beamer vom Typ Benq W1070+ legen - das Signal musste also, wenn nicht durch den Projektor hindurch, so zumindest als Reflexion der gegenüberliegenden Wand empfangen werden. Wir haben als Zuspieler neben Notebook und Blu-ray-Player auch eine Playstation 3 verwendet, um einen Blu-ray-3D-Film erfolgreich abzuspielen.

  • Der Benq W1070+ mit montiertem Empfänger (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Die Fernbedienung schaltet zwischen den HDMI-Ports und IR-Frequenzen um. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Im Dunklen strahlen die LEDs durch das Gehäuse. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • An aktuelle Benq-Beamer passt der Winkel für den Empfänger. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Ein Overlay des Empfängers zeigt die Auflösung und den IR-Kanal an. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Zwei HDMI-Eingänge und ein Ausgang am Sender (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Empfänger kann vom Beamer per USB mit Strom versorgt werden. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Links Sender, rechts am Beamer der Empfänger (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Die unterstützten Audioformate - auf Mehrkanal-HD muss verzichtet werden. (Bild: Benq)
  • Die zweite Klammer dient für universelle Montage wie an einer Deckenhalterung. (Bild: Benq)
  • Diese Videoformate kann das Kit übertragen. (Bild: Benq)
  • Dank Lens-Shift kann der W1070+ flexibel aufgestellt werden. (Bild: Benq)
Diese Videoformate kann das Kit übertragen. (Bild: Benq)

Etwas Tüftelei ist nötig, wenn man Bild und Ton in ein anderes Stockwerk übertragen will. Die Luftlinie zwischen Sender und Empfänger verläuft ohne Planung schnell so, dass die Decke in einem spitzen Winkel für das Funksignal erscheint, als wäre sie einen Meter dick. Es gilt also, die beiden Funkgeräte so aufzustellen, dass sie möglichst direkt übereinander liegen. Es hat sich in unseren Versuchen auch bewährt, den Sender nicht flach zu legen, sondern ihn auf eine der Seitenkanten zu stellen.

Dann klappt aber auch die Übertragung auf die andere Ebene einer Wohnung. Wenn wir dabei aber sowohl die Decke als auch eine tragende Wand überwinden wollten, gab es keinen Empfang mehr. Es half dann aber, den Sender nahe an der Tür des Raums im anderen Geschoss aufzustellen. Endgültig Schluss war beim Versuch, zwei Decken zu durchdringen - selbst dann, wenn Sender und Empfänger direkt übereinander positioniert waren. Damit würden wir das Benq-Kit nicht für größere Häuser mit zwei Decken empfehlen.

  • Der Benq W1070+ mit montiertem Empfänger (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Die Fernbedienung schaltet zwischen den HDMI-Ports und IR-Frequenzen um. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Im Dunklen strahlen die LEDs durch das Gehäuse. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • An aktuelle Benq-Beamer passt der Winkel für den Empfänger. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Ein Overlay des Empfängers zeigt die Auflösung und den IR-Kanal an. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Zwei HDMI-Eingänge und ein Ausgang am Sender (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Empfänger kann vom Beamer per USB mit Strom versorgt werden. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Links Sender, rechts am Beamer der Empfänger (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Die unterstützten Audioformate - auf Mehrkanal-HD muss verzichtet werden. (Bild: Benq)
  • Die zweite Klammer dient für universelle Montage wie an einer Deckenhalterung. (Bild: Benq)
  • Diese Videoformate kann das Kit übertragen. (Bild: Benq)
  • Dank Lens-Shift kann der W1070+ flexibel aufgestellt werden. (Bild: Benq)
Ein Overlay des Empfängers zeigt die Auflösung und den IR-Kanal an. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Den Test für die maximale Distanz bei Sichtverbindung haben wir im Büro von Golem.de durchgeführt. Mit mehreren 5-GHz-Access-Points ist das eine recht funkfeindliche Umgebung für das System, eine stabile Übertragung über 20 Meter war aber dennoch möglich. Der Hersteller gibt als größte Entfernung 30 Meter an, was bei ungestörtem Spektrum erreichbar scheint.

Empfindlich reagiert das System aber auf größere und eingeschaltete Elektrogeräte. Mit dem Sender hinter einem 27-Zoll-Monitor im Betrieb kam im selben Raum über drei Meter keine Verbindung mehr zustande. Für Konferenzräume und ähnliche Installationen sollten die Orte für Sender und Empfänger also mit Sorgfalt gewählt werden.

 Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funkenPatzer bei der Leistungsaufnahme 

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spyro2000 01. Sep 2014

(Siehe Betreff)

Anonymer Nutzer 31. Aug 2014

Du hast kein Lampenanschluss an der Decke?

peace 29. Aug 2014

noch besser wie ich finde: airtamePUNKTcom

baltasaronmeth 29. Aug 2014

Wir haben neulich bei einem feucht-fröhlichen Abend versucht Amplitude im PS2-Emulator...

YBoyka 29. Aug 2014

Trotzdem nur irgendein kompremierter Kram. "echts FullHD" über WLAN, geschweige denn LAN...



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