Benchmark: Neue 3DMark-Szene testet API-Overhead
Futuremark hat einen neuen Feature-Test für den aktuellen 3DMark veröffentlicht. Anders als Fire Strike Ultra oder Sky Diver prüft ein Feature-Test nicht die komplette Grafikkarte, sondern nur einzelne Rechenwerke. Der neue API-Overhead-Test bildet die Ausnahme: Er prüft die Geschwindigkeit eines Prozessors in Kombination mit einer Grafikschnittstelle, genauer, wie viele Draw-Calls pro Sekunde eine CPU und eine API erreicht.
Der synthetische API-Overhead-Test steht ab heute allen Besitzern einer kostenpflichtigen Advanced- und der Professional-Version des 3DMark zur Verfügung. Er zeigt eine Stadt-Szene, die den Boden wie den Himmel bedeckt. Die grafische Darstellung fällt sehr simpel aus, da der Fokus des Tests darauf liegt, möglichst viele Render-Aufrufe von der CPU an die Grafikkarte zu schicken.
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Während der Laufzeit des API-Overhead-Tests fügt dieser ständig weitere Gebäude zur Stadt hinzu, bis die Bildrate auf unter 30 fps sinkt. Die Anzahl der Draw-Calls, die zu diesem Zeitpunkt noch vom Prozessor an die Grafikkarte geliefert werden können, bilden das Resultat des Tests.
Der API-Overhead-Test läuft unter Windows Vista, Windows 7, Windows 8 sowie Windows 10 und ist mit allen Grafikkarten kompatibel, die mindestens DX11 unterstützen. Wir haben den neuen Feature-Test kurz daheim unter Windows 8.1 x64 mit einem Core i7-3770K und einer Radeon R9 290X ausprobiert.
Unter DX11 Single Thread kann der Core i7-3770K nur rund 639.000 Draw-Calls pro Sekunde verarbeiten, unter DX11 Multi Thread steigt der Wert leicht auf etwa 694.000 Render-Aufrufe pro Sekunde. Mit AMDs Mantle-Schnittstelle steigt die Anzahl der Draw-Calls pro Sekunde auf 9,7 Millionen.
Wer den API-Overhead-Test unter DirectX-12 laufen lassen möchte, benötigt die Windows 10 Build 10041 , da einzig diese entsprechende Treiber für aktuelle AMD- und Radeon-Grafikkarten enthält.
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