Belohnungen: Apple dehnt Bug-Bounty-Programm deutlich aus

Apple öffnet sich der Sicherheitszene und lobt ein umfangreiches Programm für das Entdecken von Sicherheitslücken bei seinen Betriebssystemen aus. Dazu wird auch eine Spezialversion des iPhones angeboten.

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Nicht nur Löwen werden künftig auf der Jagd sein.
Nicht nur Löwen werden künftig auf der Jagd sein. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Apples Sicherheitschef Ivan Krstic hat das neue Bountyhunter-Programm auf der Cybersicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas vorgestellt, berichtet Forbes. Das Unternehmen bietet auch spezielle iPhones für Sicherheitsforscher an, damit diese besser an iOS und Apples Hardware herumprobieren können, um Sicherheitslücken zu finden. Die Geräte sind mit erweiterten Debug-Funktionen ausgestattet.

Das sogenannte iOS Security Research Device Program soll ab 2020 verfügbar sein. Entwickler können sich für die Spezial-iPhones bei Apple bewerben. Wer Fehler findet, soll dafür auch Geld bekommen.

Apple hat ein ähnliches Programm auch für MacOS sowie WatchOS und TVOS angekündigt. Zuvor hatten sich einige Sicherheitsforscher strikt geweigert, Apple Sicherheitsmängel zu melden, da es keine Bug-Bounty gab.

Apple will sein Bug-Bounty-Programm nach einem Bericht von Techcrunch deutlich ausbauen und zahlt bis zu 1 Million US-Dollar pro Exploit, wenn dieser besonders schwerwiegende Eingriffe erlaubt. Wer eine Schwachstelle in Betas findet, habe Anspruch auf einen Bonus, allerdings wird hier 50 Prozent mehr als das gezahlt, was für eine Sicherheitslücke in einer veröffentlichen Betriebssystem-Version ausgezahlt würde.

Die Bug-Bounty-Programme werden allen Sicherheitsforschern ab Ende 2019 zur Verfügung stehen.

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