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Bell Nexus: Bell stellt Konzept für Taxidrohne vor

Ist dies das Lufttaxi für Uber? Der US-Hubschrauberhersteller Bell hat auf der CES Nexus vorgestellt, ein senkrecht startendes Fluggerät für fünf Fluggäste.

Artikel veröffentlicht am ,
Flugtaxi Bell Nexus: soll auch militärisch genutzt werden
Flugtaxi Bell Nexus: soll auch militärisch genutzt werden (Bild: Bell)

Noch eine Taxidrohne: Der US-Hubschrauberhersteller Bell Helicopter hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas das Design des automatisiert fliegenden Flugtaxis Nexus vorgestellt. Es soll ab dem kommenden Jahr im Einsatz sein.

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Nexus bietet Platz für fünf Insassen. Das Design für den Innenraum hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr auf der CES vorgestellt. Die maximale Zuladung beträgt 272 Kilogramm.

Nexus wird von sechs Mantelpropellern angetrieben. Das Fluggerät soll senkrecht starten und landen. Dafür werden die Propeller gekippt, für den Flug werden sie aufgestellt. Bell hat mit diesem Konzept Erfahrung. Es war bereits an der Entwicklung von zwei Kipprotor-Wandelflugzeugen beteiligt, des Bell-Boeing V-22 Osprey zusammen mit Boeing und des Bell V-280 Valor mit Lockheed Martin.

Nexus fliegt mit Hybridantrieb

Der Antrieb ist nicht rein elektrisch. Es handelt sich um einen Hybridantrieb. Der soll leistungsfähiger sein und mehr Nutzlast sowie eine höhere Reichweite ermöglichen. Nexus soll nicht nur als Taxidrohne eingesetzt werden, sondern auch zum Warentransport.

Außerdem soll Nexus für militärische Zwecke genutzt werden. Die Defense Advanced Research Project Agency (Darpa), die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, hat vor einigen Jahren die Entwicklung einer senkrecht startenden und landenden Drohne in Auftrag gegeben.

Ein Interessent ist der Fahrdienst Uber. Uber hat 2016 das Konzept für Uber Air angekündigt. Der Dienst mit den Flugtaxis soll bereits 2020 starten.

Dann soll auch Nexus startklar sein. Bell kooperiert seit 2017 mit Uber. Neben Bell entwickelt eine Reihe weiterer Unternehmen Flugtaxis. Darunter sind etablierte Luftfahrtkonzerne wie Airbus, aber auch Startups wie Volocopter aus Bruchsal.

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John2k 09. Jan 2019

Vermutlich nicht. Es muss eingeschätzt werden. Wird das Fluggerät überladen, kann es...

Kayne 09. Jan 2019

Uber, eine Firma deren Schlipsgtäger beim autonomen fahren eindeutig bewiesen haben, wie...

BiGfReAk 08. Jan 2019

Für Normalsterbliche wird's das in absehbarer Zeit vermutlich nicht geben, da hast du...


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