Belkin: Teures Thunderbolt-Dock, günstigeres Thunderbolt-Kabel
Belkin bringt seine eigenen Thunderbolt-Kabel auf den Markt. Im Vergleich zum teuren 2-Meter-Kabel von Apple wird es ein bisschen günstiger sein. Rund 45 US-Dollar will der Hersteller verlangen und ist damit gerade einmal 4 US-Dollar günstiger als Apples Kabel. Da diese Kabel Peripheriegeräten in der Regel fehlen, bleibt Thunderbolt damit eine teure Schnittstelle. Zudem ist Belkins Kabel nur 1 Meter lang.
Ziemlich teuer wird auch Belkins Dock, das in Konkurrenz zu Matrox' Thunderbolt-Dock DS1 steht. Rund 400 US-Dollar will Belkin verlangen. Im Vergleich zu Matrox' 250-Dollar-Lösung bietet Belkin aber nicht nur einen, sondern zwei Thunderbolt-Anschlüsse an. In einem Daisy-Chain kann Belkins Thunderbolt Express Dock also auch in der Mitte positioniert werden. Sollte ein Monitor an das Dock geschlossen werden, liefert Belkin auch einen Mini-DP-auf-HDMI-Adapter mit.
Zudem bietet es drei USB-3.0-Anschlüsse und die für Mac-Anwender wichtige Firewire-800-Schnittstelle an. Auch per eSATA können Daten von einem Thunderbolt-Rechner transferiert werden. Für die Netzwerkverbindung gibt es Gigabit-Ethernet. Außerdem gibt es noch Audioanschlüsse. Wie Matrox' DS1 benötigt auch das Thunderbolt Express Dock einen Stromanschluss.
Das Dock wurde bereits zur CES 2012 vorgestellt, aber zwischenzeitlich deutlich überarbeitet. Verschwunden ist der direkte HDMI-Ausgang, dafür gab es damals kein eSATA. USB 2.0 war noch vorgesehen, genauso wie ein Preis von rund 300 US-Dollar, der jetzt auf 400 US-Dollar angehoben wurde.
Das gut ausgestattete, aber auch recht teure Dock soll ab September 2012 im Handel verfügbar sein, das Thunderbolt-Kabel bereits innerhalb der nächsten Wochen.
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