Belieferung aus der Luft: Amazon liefert Pakete mit Drohnen aus
Im britischen Cambridge hat Amazon Prime Air seine erste Lieferung per Drohne vollzogen. Der Kunde hatte die Bestellung nur 13 Minuten vor der Auslieferung aufgegeben. In der Paketlieferung waren eine Fire-TV-Box und Popcorn enthalten, wie Amazon mitteilte(öffnet im neuen Fenster) . Die Drohne legte das Paket auf einer Landemarkierung im Garten des Bestellers ab und flog zurück.
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In seinem Heimatland USA darf Amazon bisher keine Lieferflüge per Drohne unternehmen. Das Regelwerk der Federal Aviation Administration (FAA) verbietet den Einsatz bis auf wenige Ausnahmen. Der Pilot müsste ständig Sichtkontakt mit dem Fluggerät halten, was dem praktischen Einsatz als Lieferdrohne entgegensteht.
Amazon hatte in Großbritannien Mitte 2016 die Genehmigung der britischen Flugsicherheitsbehörde Civil Aviation Authority (CAA) erhalten, Lieferdrohnen sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum testen zu dürfen.
Bei dem geschlossenen Betatest in der Umgebung von Cambridge will Amazon in einem Testgebiet Lieferungen innerhalb von 30 Minuten zustellen. Das Produktsortiment umfasst 1.000 Artikel. Die Amazon-Drohnen tragen etwa 2,3 kg Fracht mit sich. Während der Erprobung fallen keine gesonderten Zustellgebühren für die Drohnenlieferung an.
Auch in Deutschland werden von der Post Drohnenflüge absolviert, bisher allerdings nur in Form von Tests. DHL erprobte bereits die dritte Generation des sogenannten Paketkopters . Dabei kam eine Packstation zum Einsatz, auf der die Drohne landet und vollautomatisch be- und entladen wird.
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