Kündigungen: Tesla soll Mitarbeiter zur Kostensenkung entlassen haben

Tesla entlässt im Auto-Bereich etwa ein bis zwei Prozent seiner Mitarbeiter. Dem Unternehmen zufolge haben die Betroffenen die geforderte Leistung nicht erbracht. Es gibt jedoch Vermutungen, dass dies nur ein Vorwand sei, um Kosten zu senken.

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Tesla Model 3
Tesla Model 3 (Bild: Tesla)

Tesla entlässt 400 bis 700 Menschen und versucht einem Medienbericht zufolge, die Gründe für die Kündigungen zu verschleiern. Tesla selbst erklärte, sich von leistungsschwachen Mitarbeitern zu trennen. Ehemalige Angestellte sagten dem Fernsehsender CNBC jedoch, dass mehr als 700 Leute gekündigt worden seien. Zudem seien Mitarbeiter entlassen worden, ohne dass ein Leistungsproblem genannt worden sei.

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Einige entlassene Angestellte bekamen per E-Mail oder Telefon mitgeteilt, am nächsten Tag nicht mehr ins Büro kommen zu müssen. Die Entlassungen seien nur im Auto- und nicht in anderen Produktbereichen wie Tesla Powerwall erfolgt. Einige der Gekündigten erhielten rasch Abfindungspakete, während andere noch auf Trennungsvereinbarungen warteten.

"Diejenigen, die gekündigt wurden, waren in der Regel die am höchsten bezahlten Mitarbeiter", sagte ein Ex-Mitarbeiter CNBC. Er deutete an, dass es sich eher um Kostensenkungsmaßnahmen handle. Diese Einschätzung wurde dem Sender von drei anderen Ex-Tesla-Mitarbeitern bestätigt.

Arbeitsrechtsanwältin Therese Lawless, die schon Prozesse gegen Tesla führte, stellte im Gespräch mit CNBC infrage, ob es eine gute Idee sei, einen Tesla zu kaufen, wenn das Unternehmen so viele schlechte Angestellte habe. Eine so große Entlassungswelle wegen schlechter Leistungen sei ungewöhnlich.

Kritik an Arbeitsbedingungen bei Tesla

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Tesla steht wegen seiner Arbeitsbedingungen nicht das erste Mal in der Kritik. Mehrere Angestellte des US-Elektroautoherstellers berichteten Mitte 2017 im britischen Guardian über unhaltbare Zustände in der Fabrik. Seit 2014 sei rund 100 Mal der Krankenwagen zu Tesla gerufen worden, weil Mitarbeiter in Ohnmacht gefallen seien, Schwindel- oder Krampfanfälle bekommen, unter Atembeschwerden oder Brustschmerzen gelitten hätten. Hinzu kämen viele Notrufe wegen Verletzungen und anderer medizinischer Probleme.

Zudem verklagte eine Mitarbeiterin das Unternehmen Anfang 2017, weil sie als Frau benachteiligt worden sei. Sie sei für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt worden als Männer, und weniger qualifizierte Männer seien bei Beförderungen vorgezogen worden, sagte sie dem Guardian. Als sie sich beschwert habe, habe das weitere Nachteile für sie bedeutet.

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