Beim Teutates: Netflix produziert 3D-Animationsserie von Asterix
Netflix wird den französischen Comic Asterix als 3D-Animationsserie ins Programm nehmen. Dafür hat Netflix mit dem französischen Verleger der Asterix-Comics eine Zusammenarbeit geschlossen. Die Abenteuer von Asterix, Obelix, Idefix, Majestix, Miraculix und Troubadix sollen im Jahr 2023 bei Netflix als 3D-Animationsserie laufen.
Die Asterix-Serie wird inhaltlich auf einem der ersten Asterix-Comics basieren, dem Asterix-Band Der Kampf der Häuptlinge(öffnet im neuen Fenster). In Deutschland ist das der vierte Asterix-Comic, der hierzulande im Jahr 1969 erschien. In Frankreich war es der siebte Comic der Reihe, er erschien dort bereits 1966. Der Comic wurde von René Goscinny geschrieben und von Albert Uderzo gezeichnet.
Netflix hat noch keine Angaben dazu gemacht, aus wie vielen Episoden die Serie bestehen wird und wie lang die einzelnen Episoden sein sollen.
Darum geht es in der Asterix-Serie von Netflix
Netflix will in der Serie erzählen, wie die Römer die unbeugsamen Gallier mit einer List besiegen wollen. Die gallischen Häuptlinge sollen in einem traditionellem Kampf gegeneinander antreten. Der Sieger wird dann zum neuen Herrscher über beide Stämme bestimmt. Dafür suchen die Römer einen besonders starken Häuptling aus, der für sie kämpfen soll.
Damit dieser Häuptling über Asterix und seine Freunde herrschen kann, entführen die Römer den Druiden Miraculix, damit dieser für Majestix keinen Zaubertrank brauen kann. Im weiteren Verlauf läuft einiges schief, aber das Ziel der Römer wird erreicht, dass Majestix ohne die Kraft des Zaubetranks gegen den rivalisierenden Häuptling kämpfen muss.
Asterix-Comic wurde bereits 1989 verfilmt
Die gleiche Geschichte wurde 1989 in dem Zeichentrickfilm Asterix – Operation Hinkelstein(öffnet im neuen Fenster) aufgegriffen. Für die neue Serie hat Netflix den französischen Autor und Dramatiker Alain Chabat gewonnen, der die Regie übernehmen wird. Er war Regisseur und Drehbuchautor der Asterix-Verflimung Asterix & Obelix: Mission Kleopatra(öffnet im neuen Fenster) aus dem Jahr 2002. Die Produktion der Netflix-Serie übernimmt Alain Goldman.
Die bisherigen Asterix-Verfilmungen sind nach Angabe der Streaming-Suchmaschinen Justwatch(öffnet im neuen Fenster) derzeit in Deutschland auf mehrere Streamingabos verteilt. Wer über Streamingabos alle bisherigen Asterix-Filme schauen möchte, müsste dafür mehrere Abos abschließen.
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