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Beauty Box: Rendering-Software verschönert Hollywood-Schauspieler

Programme wie Beauty Box sind kaum bekannt, werden aber bereits in Hollywood genutzt, um Schauspieler schöner zu machen. Die Software nutzt CUDA und OpenGL, um Filtereffekte im Gesicht nahezu in Echtzeit zu editieren. Das helfe auch den Schauspielern selbst.

Artikel veröffentlicht am ,
Nicht nur Photoshop macht Gesichter schöner.
Nicht nur Photoshop macht Gesichter schöner. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Viele Hollywood-Produktionen zeigen möglichst perfekt aussehende Schauspieler. Teilweise werden Gesichter per Software noch verschönert. Aus diesem Grund siedeln sich in der Filmmacherstadt Los Angeles immer mehr Softwareunternehmen an, die sich auf ein solches Effekt-Rendering spezialisieren - etwa die Entwickler von Beauty Box. Die Software der Firma Digital Anarchy ist ein Plugin für Schnittsoftware wie Adobe Premiere Pro und nutzt die Leistung einer GPU, um beispielsweise Haut weicher zu zeichnen, blendende Lichter zu entfernen und Farbe anzupassen. Auch digitales Make-up ist in der Post Production möglich.

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Das Programm unterstützt Nvidias CUDA, aber auch OpenGL. Dadurch sollen sowohl Nvidia- als auch AMD-Grafikkarten für das Echtzeitrendering genutzt werden. "Wir haben Beauty Box entwickelt, um schnell zu sein, damit Sie rasch das Aussehen einstellen können, dass Sie möchten und sich dann schnell dem Rest der Bearbeitung zuwenden können", bewirbt das Unternehmen seine Software. Teilweise erkennt das System Makel in Gesicht und Haut automatisch und passt diese an. Einige Marken nutzen die Software bereits aktiv: etwa NBC, Universal Music und Park Road Post Production.

CGI könnte Schauspielerkarrieren helfen

Erwähnt wird Software wie diese in einem Artikel des britischen Magazins The Guardian, der beschreibt, dass damit künftig auch Körpertypen per CGI (Computer Generated Image) editiert werden könnten. Es werden nämlich auch immer mehr Männer als Schönheitsideale angesehen. Captain-America-Darsteller Chris Evans sieht das wohl als ein Problem an, heißt es. Durch sein hartes Muskeltraining und die entsprechende physische Erscheinung habe er die Befürchtung, seine Karriere in eine Nische zu treiben. Außerdem sei es schwerer, Muskeln und Gewicht wieder abzubauen, als diese aufzubauen. Eine Nachhilfe durch Computereffekte könnte diese Schritte zumindest einfacher machen.

"Weibliche Darsteller haben damit bereits seit ewigen Zeiten zu kämpfen", sagte Schauspielsportprofessorin Vanessa Ewan dem Guardian. "Vielleicht sind jetzt die Männer am Zug."

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trust 18. Jan 2019

Dann muss einfach nur jemand einen "Spiegel" (Display) mit Notch und der Software in dein...

trust 18. Jan 2019

Das habe ich mir auch gedacht. Der Tag an dem Muskeln abbauen schwerer ist als sie...

Mike067 17. Jan 2019

...überhaupt noch echte Schauspieler? Die sind eh' nur teuer. Künstliche und...

Crol 17. Jan 2019

Weichzeichner Topf triffts gut ^^ also richtig überzeugend war das werbevideo nicht

gadthrawn 17. Jan 2019

Peter Cushing (gest. 1994) in Rogue One (2016) Extrem viel CGI um den da rein zu...


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