Beast of Reincarnation im Test: Hund gut, Endzeit düster, Feinschliff fehlt
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Das japanische Entwicklerstudio Game Freak(öffnet im neuen Fenster) ist vor allem für Pokémon bekannt. Mit Beast of Reincarnation schlagen die Entwickler nun eine ganz andere Richtung ein: Statt Monster zu sammeln, ziehen wir gemeinsam mit dem Hund Kuu durch ein von einer rätselhaften Verderbnis gezeichnetes Japan.
Zwischen überwucherten Ruinen, verlassenen Industrieanlagen und dichten Wäldern treffen wir auf mutierte Kreaturen ebenso wie auf mechanische Gegner.
Die Spielwelt verbindet Natur, Fantasy und Science-Fiction. Das Szenario erinnert an Nier, einige überwucherte Feinde außerdem an The Last of Us.
Viele Wege führen über Dächer, Felsen oder eingestürzte Gebäude. Für die Erkundung der vertikalen Umgebungen spielen Springen und Schweben eine wichtige Rolle.
Protagonistin Emma kann ihre pflanzenartigen Haare einsetzen, um über kurze Strecken kontrolliert durch die Luft zu gleiten und höher gelegene Bereiche zu erreichen. Das sieht seltsam aus, zudem ist bei diesem Element die Steuerung recht fummelig geraten.
Der Hund Kuu ist weit mehr als nur ein Begleiter. Er unterstützt uns im Kampf, hilft bei der Orientierung und spielt auch für die Geschichte eine wichtige Rolle. Nervig: Er teleportiert sich regelmäßig in einer kleinen Staubwolke wieder an unsere Seite, wenn er zurückgeblieben ist.
Das Kampfsystem setzt auf schnelle Nahkämpfe, Ausweichmanöver und freischaltbare Fähigkeiten. Über einen Talentbaum entwickeln wir Emma kontinuierlich weiter und schalten neue Fertigkeiten frei. Kuu hilft immer im Kampf, aber wenn wir durch Parieren bestimmte Punkte gesammelt haben, darf er Extraangriffe durchführen.
Es gibt drei Schwierigkeitsgrade: Während die höchste Stufe selbst erfahrene Spieler fordert, richtet sich der leichteste Modus an Einsteiger. Auch große Gegner sind dann keine Herausforderung, sondern mit etwas Geschick schon beim ersten Versuch bezwingbar.
Praktisch: Immer wieder geraten Roboter und biologische Kreaturen aneinander und bekämpfen sich gegenseitig. Wir können solche Kämpfe beobachten oder den richtigen Moment abpassen, um geschwächte Gegner anzugreifen.
Als Belohnung finden wir Bauteile und Materialien, die für Verbesserungen genutzt werden. Das Abenteuer ist in kleinere Gebiete unterteilt und führt regelmäßig zu neuen Dungeons, Lagerfeuern oder Bossen.
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