Bean Canyon Lite: Intel aktualisiert alte NUCs mit alten Chips

Die Atom-Knappheit macht auch vor den NUCs nicht halt: Um dennoch günstige Mini-PC anbieten zu können, kramt Intel Modelle von 2018 hervor und steckt CPUs von 2017 hinein - zumindest grundlegend.

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Bean Canyon Lite
Bean Canyon Lite (Bild: Intel)

Intel hat die Bean Canyon Lite alias NUC8 vorgestellt, das berichtet Fanlesstech unter Verweis auf die Ark-Datenbank. Darin führt Intel zwei neue Mini-PCs, den NUC8i3BEHS und den NUC8i5BEHS, beide sind als zu bestückende Barebones ausgelegt.

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Wer bei Bean Canyon nun wissend nickt, hat recht: Die Modellreihe der NUC8 wurde 2018 vorgestellt, die Geräte sind mit 28-Watt-Chips samt flotter Iris-Plus-Grafikeinheit ausgestattet. In den Bean Canyon Lite hingegen stecken ein zweikerniger Core i3-8140U und ein vierkerniger Core i5-8260U mit schlechterer Ausstattung. Statt 28 Watt liegt das PL1-Budget bei 15 Watt und die Iris Pro wurde durch eine UHD Graphics ersetzt. Prinzipiell stammen die Chips von 2017.

Technisch betrachtet handelt es sich um Kaby Lake Refresh, also 14-nm-Designs mit vier Kernen und Skylake-Architektur. Verglichen mit den aktuellen Comet Lake U takten sie ein bisschen niedriger, unterstützen nur DDR4-2400 und es fehlen Mitigationen gegen MDS- sowie Spectre-Angriffe. Für Endanwender sind diese Merkmale teilweise relevant, für Firmen wären sie gegebenenfalls relevanter - allerdings fehlt vPro bei den Bean Canyon Lite.

Hintergrund für die neuen NUC8 dürfte sein, dass die günstigen June Canyon (Test) mit Atom-basierten Prozessoren aufgrund von Intels 14-nm-Knappheit schlecht lieferbar sind. Daher musste eine Alternative her - die Bean Canyon Lite. Zumindest die Listenpreise von 300 und 400 US-Dollar sind nicht überzeugend, für die June Canyon nennt Intel immerhin 130 und 190 US-Dollar. Hierzulande kosten die Systeme rund 120 und 160 Euro, der günstigste Bean Canyon ohne Lite-Zusatz startet bei 270 Euro.

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